assassin's creed odyssey ultimate edition

assassin's creed odyssey ultimate edition

Wer heute in die gigantische Welt des antiken Griechenlands eintauchen will, steht vor einer Mauer aus verschiedenen Versionen, Season Passes und Zusatzinhalten. Ich habe hunderte Stunden in den staubigen Straßen von Athen und den türkisfarbenen Gewässern der Ägäis verbracht. Dabei stellte sich schnell heraus, dass die Wahl der richtigen Version über Frust oder puren Spielspaß entscheidet. Die Assassin's Creed Odyssey Ultimate Edition ist hierbei das Paket, das wirklich alles in einen Topf wirft, was Ubisoft jemals für dieses Epos produziert hat. Es geht nicht nur um ein paar digitale Kleidungsstücke oder ein schnelleres Pferd. Es geht um den Zugang zu Geschichten, die das Hauptspiel erst komplett machen. Wenn du wissen willst, ob sich der Griff zur größten Variante lohnt, schauen wir uns die Details an.

Der wahre Wert der Assassin's Creed Odyssey Ultimate Edition im Vergleich

In der Welt der Videospiele neigen Publisher dazu, uns mit Gold, Deluxe und Ultimate Versionen zu verwirren. Bei diesem speziellen Ableger der Reihe sieht die Sache jedoch anders aus. Die Deluxe-Variante bietet meist nur kosmetischen Kram. Das ist nett, aber spielerisch völlig belanglos. Diese größte Fassung hier enthält jedoch den kompletten Season Pass. Das ist der Knackpunkt. Ohne die darin enthaltenen Story-Erweiterungen verpasst du das eigentliche Ende der gesamten Erzählung.

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich das erste Mal das Ende der Hauptquest erreichte. Es fühlte sich gut an, aber da war diese Lücke. Erst durch die DLCs wurde klar, wie die Verbindung zu den anderen Teilen der Serie wirklich aussieht. Wer nur das Basispiel kauft, spart am falschen Ende. Man bekommt hier nicht nur das Hauptspiel, sondern auch das Remaster von Assassin's Creed III. Das ist quasi ein zweites komplettes Spiel geschenkt. Wer also Lust auf die amerikanische Revolution hat, bekommt das oben drauf.

Was steckt wirklich im digitalen Paket

Man bekommt das Spiel an sich, was allein schon etwa 60 bis 100 Stunden beschäftigt. Dazu kommen die beiden großen Story-Arcs: "Das Vermächtnis der ersten Klinge" und "Das Schicksal von Atlantis". Letzteres ist für mich das visuelle Highlight des gesamten Projekts. Die Umgebungen dort sind so weit weg vom realistischen Griechenland, dass es fast wie ein neues Genre wirkt. Man wandert durch das Elysium oder die Unterwelt. Das sind keine kleinen Missionen, die man in einer Stunde erledigt. Jeder dieser Abschnitte bietet eine eigene Karte und eine Spielzeit von locker 10 bis 15 Stunden.

Kosmetische Extras und temporäre Boni

Zusätzlich gibt es das temporäre Drachmen-Paket und einen Erfahrungspunkte-Boost. Ich bin ehrlich: Das Spiel ist riesig. Manchmal fühlt es sich nach Arbeit an, wenn man im Level aufsteigen muss, um die nächste Hauptmission zu starten. Hier helfen diese kleinen Boni. Sie beschleunigen den Fortschritt ein wenig, ohne den Spielspaß zu ruinieren. Man bekommt auch das Kronos-Paket mit Rüstungen, die am Anfang echt hilfreich sind, bevor man die legendären Sets im späteren Spielverlauf findet.

Warum das antike Griechenland auch heute noch begeistert

Es gibt kaum ein Spiel, das die Atmosphäre des Mittelmeerraums so gut einfängt. Die Entwickler bei Ubisoft haben hier eine Welt erschaffen, die vor Details strotzt. Man kann förmlich die Hitze auf dem Marmor spüren. Das Kampfsystem hat sich deutlich von den alten Teilen wegbewegt. Es ist direkter. Man muss ausweichen, parieren und Spezialfähigkeiten einsetzen. Das erinnert fast ein bisschen an Rollenspiele wie The Witcher 3.

Das Söldner-System sorgt dafür, dass man nie wirklich sicher ist. Wenn du in einer Stadt zu viel Chaos stiftest, setzen die Behörden Kopfgeldjäger auf dich an. Das kann in den unpassendsten Momenten passieren. Mitten in einer wichtigen Infiltrationsmission taucht plötzlich ein schwer bewaffneter Söldner auf und macht dir das Leben schwer. Das erzeugt eine Dynamik, die viele andere Open-World-Spiele vermissen lassen.

Die Wahl zwischen Kassandra und Alexios

Ein großer Punkt ist die Wahl des Charakters. Ich empfehle jedem, Kassandra zu spielen. Die Synchronisation im Englischen wie im Deutschen ist einfach lebendiger. Sie bringt einen Humor und eine Härte mit, die perfekt in diese Welt passt. Alexios wirkt dagegen oft ein wenig hölzern. Da man mit dieser Figur weit über 100 Stunden verbringt, sollte man diese Wahl nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Geschichte bleibt im Kern gleich, aber die Nuancen in den Dialogen machen den Unterschied.

Das Schiffssystem und die Seekämpfe

Ein massiver Teil der Erfahrung findet auf dem Wasser statt. Die Adrasteia ist dein schwimmendes Hauptquartier. Du kannst sie aufrüsten, die Segel anpassen und deine Mannschaft rekrutieren. Das macht unglaublich viel Spaß. Wenn du einen starken Gegner in der Welt besiegst, kannst du ihn oft verschonen und für deine Crew gewinnen. Dann kämpft er bei Entermanövern an deiner Seite. Das gibt dem Ganzen eine persönliche Note. Die Seekämpfe selbst sind taktisch. Man muss den Wind nutzen, Pfeilsalven koordinieren und im richtigen Moment zum Rammstoß ansetzen.

Technische Aspekte und Performance auf modernen Systemen

Obwohl das Spiel schon einige Jahre auf dem Buckel hat, sieht es fantastisch aus. Besonders auf der aktuellen Konsolengeneration oder einem potenten PC. Dank Updates läuft es auf der PlayStation 5 und der Xbox Series X mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Das verändert das Spielgefühl komplett. Alles wirkt reaktionsschneller. Die Ladezeiten sind durch die SSDs massiv geschrumpft. Früher musste man gefühlt eine Ewigkeit warten, wenn man die Schnellreise genutzt hat. Heute geht das in wenigen Sekunden.

Wer auf dem PC spielt, hat natürlich noch mehr Optionen. Man kann die Sichtweite extrem hochdrehen. Wenn man oben auf einer Synchronisationsspitze steht und über die gesamte Insel Euböa blicken kann, ist das immer noch ein technisches Meisterwerk. Es gibt kaum Pop-ins, die die Immersion stören. Die Engine skaliert hervorragend.

HDR und visuelle Brillanz

Wenn du einen Monitor oder Fernseher mit gutem HDR hast, ist dieses Spiel ein Muss. Die Sonne, die sich im Meer spiegelt, oder die goldenen Felder von Arkadien sehen atemberaubend aus. Die Farben sind kräftig, ohne unnatürlich zu wirken. Ubisoft hat hier die offizielle Website des Spiels mit vielen Details zur Technik gepflegt, die zeigen, wie viel Arbeit in der Beleuchtung steckt.

Die Bedeutung des Season Pass

Der Season Pass ist das Herzstück der Ultimate-Edition. Ohne ihn ist das Erlebnis unvollständig. "Das Schicksal von Atlantis" ist für viele Fans sogar besser als das Hauptspiel. Man lernt die Isu kennen, die mysteriöse Vorläufer-Zivilisation. Man erfährt, wie die Artefakte funktionieren, die in der ganzen Serie eine Rolle spielen. Wer sich für die Lore interessiert, kommt daran nicht vorbei. Es ist kein klassischer DLC, der nur Reste verwertet. Es ist eine Erweiterung, die das Fundament des Spiels vertieft.

Strategien für den perfekten Start in die Odyssee

Viele Spieler machen den Fehler und wollen alles sofort erledigen. Die Karte ist jedoch so riesig, dass man schnell den Überblick verliert. Mein Rat: Konzentriere dich zuerst auf die Hauptgeschichte in der jeweiligen Region. Die Nebenquests mit den goldenen Ausrufezeichen sind oft handlungsorientiert und bieten gute Belohnungen. Die schlichten schwarzen Symbole sind meistens nur Sammelaufgaben. Die kann man ignorieren, wenn man nicht gerade jeden Grashalm umdrehen will.

Das Gravur-System meistern

Ein oft unterschätztes Feature sind die Gravuren. Du kannst bei jedem Schmied deine Ausrüstung verbessern. Das kostet Ressourcen wie Eisen, Holz und Leder. Spar nicht damit. Wenn du eine Waffe hast, die dir gefällt, halte sie auf deinem aktuellen Level. Eine legendäre Waffe von Level 20 bringt dir auf Level 30 nicht mehr viel, wenn du sie nicht aufwertest. Die Gravuren erlauben es dir, deinen Spielstil zu spezialisieren. Willst du ein lautloser Attentäter sein? Dann setze alles auf Attentatsschaden. Willst du wie ein Krieger mitten reinlaufen? Dann priorisiere Kriegerschaden und Rüstung.

Ressourcen effektiv sammeln

Du brauchst Unmengen an Material. Die beste Methode, um an Holz und Eisen zu kommen, ist das Versenken von Schiffen und das Plündern von Kriegsvorräten in Festungen. Bevor du eine Festung niederbrennst, plündere die Schatzkisten. Das gibt nicht nur Geld, sondern auch die nötigen Rohstoffe für dein Schiff. Wer nur durch die Welt reitet und hier und da einen Ast aufhebt, wird ewig brauchen, um die Adrasteia voll aufzurüsten.

Historische Genauigkeit und künstlerische Freiheit

Ubisoft arbeitet oft mit Historikern zusammen, um die Welten so authentisch wie möglich zu gestalten. Natürlich ist es ein Videospiel. Es gibt Monster aus der Mythologie wie die Medusa oder den Minotaurus. Aber die Architektur der Städte und die politischen Spannungen zwischen Sparta und Athen basieren auf realen Gegebenheiten. Man kann das Spiel sogar im Discovery-Modus starten. Das ist eine Art interaktives Museum. Man kann ohne Kämpfe durch Griechenland wandern und bekommt von Experten geführte Touren. Das ist großartig für jeden, der sich für die Antike interessiert.

Der Peloponnesische Krieg dient als ständiger Hintergrund. Du kannst dich entscheiden, für welche Seite du in den Schlachten kämpfst. Das hat zwar keinen riesigen Einfluss auf das Ende der Weltgeschichte, gibt dir aber das Gefühl, ein Teil dieser Epoche zu sein. Die Begegnungen mit historischen Figuren wie Sokrates oder Perikles sind Highlights. Die Dialoge mit Sokrates sind besonders amüsant, da er dich ständig in philosophische Debatten verwickelt, egal wie eilig du es hast.

Die Darstellung der Mythologie

In diesem Teil der Serie wird die Mythologie so stark wie nie zuvor eingebunden. Das liegt an den Isu-Artefakten. Was die Menschen damals für Götter hielten, wird hier durch fortschrittliche Technologie erklärt. Das ist ein cleverer Weg, um Monsterkämpfe in ein eigentlich historisches Setting zu bringen. Diese Kämpfe sind die schwersten Herausforderungen im Spiel. Man muss die Mechaniken genau kennen, um gegen ein Wesen wie die Medusa zu bestehen.

Reale Schauplätze erkunden

Viele Orte im Spiel existieren heute noch als Ruinen. Die Akropolis in Athen oder das Orakel von Delphi sind im Spiel in ihrer vollen Pracht zu sehen. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese Orte ausgesehen haben könnten, bevor die Zeit an ihnen nagte. Wer mehr über die echte Geschichte erfahren möchte, findet beim Deutschen Archäologischen Institut tiefgehende Informationen zu den realen Ausgrabungen. Das macht das Spielerlebnis noch intensiver, wenn man weiß, dass man gerade durch ein digital rekonstruiertes Weltkulturerbe läuft.

Warum die Assassin's Creed Odyssey Ultimate Edition langfristig motiviert

Der Umfang ist Wahnsinn. Selbst nach der Hauptstory gibt es noch die Kultisten-Jagd. Du musst Hinweise in der ganzen Welt finden, um die Identität der Mitglieder des Kults des Kosmos zu enthüllen. Das ist wie ein riesiges Detektivspiel. Jedes Mitglied, das du ausschaltest, bringt dich dem Anführer näher und belohnt dich mit legendärer Ausrüstung. Das motiviert ungemein, auch entlegene Inseln zu besuchen, die man sonst vielleicht ignoriert hätte.

Dazu kommen die wöchentlichen Herausforderungen und speziellen Söldner, die immer wieder neu auftauchen. Es gibt immer etwas zu tun. Das Spiel ist darauf ausgelegt, dass man über Monate hinweg immer mal wieder zurückkehrt. Die verschiedenen Enden der Familiengeschichte sorgen zudem für einen gewissen Wiederspielwert. Deine Entscheidungen in Dialogen haben echte Konsequenzen. Wer du verschonst oder wen du tötest, beeinflusst, wer am Ende an deinem Tisch sitzt.

Das Söldner-Ranking erklimmen

Man fängt ganz unten an. In der Söldner-Hierarchie gibt es verschiedene Stufen. Jedes Mal, wenn du einen Söldner besiegst, der über dir steht, steigst du auf. Das bringt dauerhafte Boni. Zum Beispiel niedrigere Preise beim Schmied oder geringere Kosten für Schiffsupgrades. Es ist ein simples, aber effektives System, um den Spieler bei der Stange zu halten. Man will einfach ganz oben stehen und der gefürchtetste Krieger Griechenlands sein.

Die Geheimnisse der Spielwelt

Überall gibt es versteckte Höhlen, versunkene Ruinen und Rätsel-Ostraka. Letztere sind kleine Tontafeln mit Suchrätseln. Wenn du sie löst, schaltest du neue Gravuren frei. Das fördert die Erkundung abseits der Wege. Oft findet man die besten Geschichten dort, wo man sie nicht erwartet. Ein kleiner Dialog mit einem Bauern am Wegrand kann zu einer epischen Questreihe führen.

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Praktische Schritte für dein Abenteuer

Wenn du dich für dieses Paket entscheidest, solltest du strukturiert vorgehen. Die schiere Menge an Inhalten kann erdrückend sein. Hier ist ein kleiner Plan, wie du das Beste aus deiner Reise herausholst.

  1. Wähle Kassandra für die beste schauspielerische Leistung und Immersion.
  2. Schalte so schnell wie möglich die Fähigkeit zum Abfedern von Stürzen frei. In dieser Welt wirst du viel klettern und springen.
  3. Vernachlässige dein Schiff nicht. Die Adrasteia ist dein Ticket zu den Inseln. Ohne Upgrades wirst du auf hoher See schnell zerlegt.
  4. Nutze den Fotomodus. Die Landschaften sind zu schön, um sie nicht festzuhalten.
  5. Spiel die DLCs erst nach der Hauptgeschichte. Sie bauen logisch darauf auf und setzen ein gewisses Level voraus.

Am Ende ist die Investition eine Frage der Zeit. Wer nur schnell die Story durchspielen will, braucht die großen Extras nicht. Aber wer wirklich in diese Ära abtauchen will, kommt an der Vollversion nicht vorbei. Es ist das kompletteste Erlebnis, das man in dieser Reihe finden kann. Die Welt ist groß, laut und wunderschön. Pack dein Schwert ein, die Segel sind gesetzt. Griechenland wartet auf dich, und mit der richtigen Vorbereitung wird diese Odyssee zu einem Erlebnis, das du so schnell nicht vergisst. Besuche regelmäßig die offizielle Ubisoft Support-Seite, falls du technische Probleme oder Fragen zu deinen Inhalten hast. Viel Erfolg beim Kampf gegen den Kult und die Gefahren der Ägäis.

MN

Markus Neumann

Mit Erfahrung in Newsrooms und Content-Teams erstellt Markus Neumann verständliche, gut recherchierte Beiträge.