bilder von bäderlandschaft potsdam kiezbad am stern

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Die Stadtwerke Potsdam GmbH hat am Donnerstag umfassende Pläne für die Modernisierung der städtischen Schwimmbadinfrastruktur im Stadtteil Drewitz vorgestellt. Im Rahmen der projektbezogenen Kommunikation präsentierte das kommunale Unternehmen aktuelle Bilder Von Bäderlandschaft Potsdam Kiezbad Am Stern, um den Sanierungsbedarf der im Jahr 1987 eröffneten Anlage zu dokumentieren. Oberbürgermeister Mike Schubert betonte während der Pressekonferenz im Potsdamer Rathaus, dass die Sicherung der Wasserflächen für das Schulschwimmen und den Vereinssport oberste Priorität für die Stadtverwaltung besitze.

Der bauliche Zustand des Gebäudes erfordert laut einem technischen Gutachten der Prüfgesellschaft Dekra erhebliche Investitionen in die Brandschutztechnik und die energetische Gebäudehülle. Die Geschäftsführung der Bäderlandschaft Potsdam GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke, bezifferte die voraussichtlichen Kosten für die erste Sanierungsphase auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Die veröffentlichten Aufnahmen zeigen deutliche Verschleißerscheinungen an den Fliesenspiegeln und den Lüftungsanlagen des Objekts in der Newtonstraße.

Technische Bestandsaufnahme Durch Bilder Von Bäderlandschaft Potsdam Kiezbad Am Stern

Die technische Dokumentation bildet die Grundlage für die kommenden Ausschreibungsverfahren der Landeshauptstadt. Architekten und Ingenieure nutzen die Bilder Von Bäderlandschaft Potsdam Kiezbad Am Stern, um die Mängel an der Tragwerkskonstruktion der Hallendecke sowie die Korrosionsschäden im Kellerbereich zu analysieren. Der Sprecher der Stadtwerke Potsdam, Stefan Klotz, erklärte, dass eine Schließung während der Hauptarbeiten unvermeidbar sei, um die Sicherheit der Badegäste nicht zu gefährden.

Experten für Schwimmbadbau wiesen darauf hin, dass die Wasseraufbereitungstechnik des Kiezbads noch aus den 1990er Jahren stammt. Die Stadtwerke planen, die Filteranlagen vollständig zu ersetzen, um den Energieverbrauch der Umwälzpumpen um etwa 30 Prozent zu senken. Dieser Schritt steht im Einklang mit dem Klimaschutzkonzept der Stadt Potsdam, das eine signifikante Reduktion der CO2-Emissionen kommunaler Gebäude bis zum Jahr 2030 vorsieht.

Energetische Sanierung Und Nachhaltigkeit

Ein wesentlicher Teil des Modernisierungskonzepts betrifft die Integration erneuerbarer Energien in das bestehende Heizsystem. Die Ingenieure schlagen vor, auf dem Flachdach der Schwimmhalle eine großflächige Photovoltaikanlage zu installieren. Diese Anlage soll einen Teil des hohen Strombedarfs für den Betrieb der Saunalandschaft und der Beleuchtung direkt vor Ort decken.

Die Stadtverwaltung prüft zudem den Anschluss an das Fernwärmenetz der Energie und Wasser Potsdam GmbH. Durch die Nutzung industrieller Abwärme ließe sich die CO2-Bilanz des Bades weiter verbessern. Laut einer Wirtschaftlichkeitsberechnung der Beratungsfirma Altenburg würden sich die Mehrkosten für die ökologische Sanierung innerhalb von 12 Jahren durch geringere Betriebskosten amortisieren.

Finanzierung Und Politische Debatte Im Rathaus

Die Finanzierung des Vorhabens sorgt in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung für Diskussionen über die Priorisierung städtischer Bauprojekte. Während die Fraktion der SPD die sofortige Bereitstellung der Mittel fordert, mahnen Vertreter der Opposition eine genauere Prüfung der Gesamtkosten an. Der Finanzausschuss der Stadt Potsdam hat eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse angefordert, bevor die finalen Kredite freigegeben werden.

Ein Sprecher des Finanzministeriums des Landes Brandenburg deutete an, dass Fördermittel aus dem Programm für Sportstättensanierung beantragt werden könnten. Die maximale Förderquote liegt in der Regel bei 50 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Voraussetzung für den Erhalt dieser Gelder ist der Nachweis, dass das Bad überregionale Bedeutung für den Breitensport besitzt.

Auswirkungen Auf Das Schulschwimmen

Das Staatliche Schulamt Brandenburg betonte die Unverzichtbarkeit des Standorts für den Schwimmunterricht in den umliegenden Grundschulen. Jährlich absolvieren mehr als 2.000 Kinder im Kiezbad am Stern ihre Prüfungen für die Schwimmabzeichen in Bronze und Silber. Eine dauerhafte Schließung ohne adäquaten Ersatz würde laut Schulamt zu erheblichen Defiziten in der Schwimmausbildung führen.

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Die Stadtwerke suchen derzeit nach Ausweichmöglichkeiten im blu-Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg. Dort sind die Kapazitäten jedoch bereits durch den regulären Publikumsverkehr und den Leistungssport weitgehend erschöpft. Vereinsvertreter des SC Potsdam äußerten die Sorge, dass Trainingszeiten für die Wasserball- und Schwimmsparten gekürzt werden müssten.

Bürgerbeteiligung Und Community Reaktionen

Die Bewohner des Stadtteils Drewitz und des angrenzenden Wohngebiets Am Stern fordern eine transparente Informationspolitik der Behörden. Eine Bürgerinitiative hat bereits über 5.000 Unterschriften für den Erhalt des Bades in seiner jetzigen Form gesammelt. Die Initiatoren befürchten, dass die Sanierung als Vorwand für eine spätere Privatisierung oder drastische Preiserhöhungen dienen könnte.

In einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Gemeindezentrum am Stern versicherte die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Noosha Aubel, dass der soziale Charakter des Bades erhalten bleibe. Die Eintrittspreise sollen auch nach der Modernisierung durch Querbeiträge innerhalb des Stadtwerke-Konzerns stabil gehalten werden. Das Kiezbad fungiert nicht nur als Sportstätte, sondern auch als wichtiger Treffpunkt für Senioren und Familien in einem dicht besiedelten Plattenbaugebiet.

Denkmalschutz Und Architektur

Historiker der Fachhochschule Potsdam untersuchen derzeit, ob Teile der Fassade oder der Innenausstattung unter Denkmalschutz gestellt werden sollten. Das Bad gilt als ein typisches Beispiel für die DDR-Moderne der späten 1980er Jahre. Besonders die markante Glasfront und die Gestaltung des Eingangsbereichs werden von Architekturkritikern als erhaltenswert eingestuft.

Der Denkmalschutz könnte die Sanierungsarbeiten jedoch verkomplizieren und verteuern. Die Stadtwerke argumentieren, dass funktionale Aspekte und die Sicherheit der Technik Vorrang vor ästhetischen Erwägungen haben müssten. Ein Kompromissvorschlag sieht vor, die ursprüngliche Farbmethode bei der Erneuerung der Fliesen beizubehalten.

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Vergleich Mit Anderen Städtischen Bädern

Ein Blick auf die Bäderlandschaft in anderen deutschen Kommunen zeigt ähnliche Herausforderungen. Städte wie Berlin oder Leipzig kämpfen ebenfalls mit einem massiven Sanierungsstau bei Hallenbädern aus der Ära der Vorwendezeit. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. warnt seit Jahren vor einem bundesweiten „Bädersterben“, das die Sicherheit im Wasser gefährde.

In Potsdam konnte durch den Neubau des Sport- und Freizeitbads blu im Jahr 2017 ein Teil des Bedarfs gedeckt werden. Dennoch bleibt der Druck auf die Stadtteilbäder hoch, da die Bevölkerung der Landeshauptstadt kontinuierlich wächst. Die Stadtprognose 2035 geht davon aus, dass Potsdam die Marke von 200.000 Einwohnern überschreiten wird, was zusätzliche Wasserflächen erforderlich macht.

Logistik Der Bauphase

Die Planung sieht vor, die Sanierung in mehrere Bauabschnitte zu unterteilen, um die Schließzeiten so kurz wie möglich zu halten. Im ersten Schritt wird die gesamte Lüftungstechnik erneuert, was etwa sechs Monate in Anspruch nehmen soll. Während dieser Zeit bleibt das Schwimmbecken für die Öffentlichkeit gesperrt, während der Saunabereich eventuell teilweise geöffnet bleiben kann.

Die Bauleitung muss zudem sicherstellen, dass die Anlieferung von schwerem Gerät den Verkehr in der Newtonstraße nicht übermäßig behindert. Da sich in unmittelbarer Nähe mehrere Kitas und Schulen befinden, ist ein detailliertes Sicherheitskonzept für die Baustelle zwingend erforderlich. Die Anwohner werden regelmäßig über Lärmbelästigungen und geänderte Verkehrsführungen informiert.

Zukünftige Entwicklungen Und Zeitplan

Die Stadtwerke Potsdam planen, die Ausschreibungsunterlagen bis zum Ende des laufenden Quartals fertigzustellen. Sobald die Bilder Von Bäderlandschaft Potsdam Kiezbad Am Stern in die finalen Planungsdokumente integriert sind, erfolgt die europaweite Vergabe der Bauleistungen. Der offizielle Baubeginn ist für das Frühjahr des nächsten Jahres vorgesehen, sofern die Stadtverordnetenversammlung den Haushalt fristgerecht verabschiedet.

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In den kommenden Monaten wird die Verwaltung weitere Details zum Interims-Konzept für das Schulschwimmen vorlegen. Es bleibt abzuwarten, ob die kalkulierten Baukosten angesichts der volatilen Preise im Baugewerbe stabil bleiben. Die Entwicklung der Materialkosten für Spezialbeton und Edelstahl wird laut Experten der Baubranche ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Projekts sein.

TS

Thomas Schäfer

Thomas Schäfer verfolgt politische und soziale Debatten mit kritischem Blick und journalistischer Verantwortung.