canon ef 24 105mm f4 l is ii usm

canon ef 24 105mm f4 l is ii usm

Die optische Industrie verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr eine Stabilisierung bei den Absatzzahlen hochwertiger Zoomobjektive für Vollformatkameras. Laut einem Marktbericht der Camera & Imaging Products Association (CIPA) hielten sich die Lieferungen von Wechselobjektiven trotz der Konkurrenz durch Smartphone-Technologien auf einem konstanten Niveau. In diesem Umfeld behauptet sich das Canon EF 24 105mm f4 L IS II USM als eine der meistgenutzten Optiken für Reportagefotografie und Videografie weltweit.

Das japanische Unternehmen Canon Inc. veröffentlichte technische Spezifikationen, die eine deutliche Verbesserung der Randschärfe gegenüber dem Vorgängermodell belegen. Die Ingenieure überarbeiteten die optische Konstruktion, um chromatische Aberrationen und Geisterbilder zu minimieren. Durch die Verwendung von vier asphärischen Linsenelementen wurde eine gleichmäßige Belichtung über den gesamten Zoombereich von 24 bis 105 Millimetern erreicht.

Die Integration eines Bildstabilisators ermöglicht laut technischen Datenblättern eine Kompensation von bis zu vier Blendenstufen. Dies erweist sich als vorteilhaft bei Aufnahmen unter schwierigen Lichtverhältnissen ohne Stativ. Das Objektiv wiegt etwa 795 Gramm und ist durch eine staub- und spritzwassergeschützte Bauweise für den Außeneinsatz unter widrigen Bedingungen zertifiziert.

Technische Spezifikationen des Canon EF 24 105mm f4 L IS II USM

Die optische Struktur der Linse besteht aus 17 Elementen, die in 12 Gruppen angeordnet sind. Ein besonderes Merkmal ist die Air Sphere Coating Technologie, die Reflexionen im Inneren des Gehäuses reduziert. Der Ring-Ultraschallmotor sorgt für eine schnelle und nahezu geräuschlose Fokussierung, was besonders für Filmemacher von Bedeutung ist.

Die Blende besteht aus zehn Lamellen, was eine kreisrunde Öffnung erzeugt und die Qualität des Hintergrund-Bokehs verbessert. Im Vergleich zur ersten Generation weist das aktuelle Modell eine höhere Beständigkeit gegen Erschütterungen und Stöße auf. Canon gibt an, dass die mechanische Führung des Zoommechanismus verstärkt wurde, um ein unbeabsichtigtes Ausfahren des Tubus zu verhindern.

Ein Sperrschalter für den Zoomring ermöglicht es dem Fotografen, die Brennweite bei 24 Millimetern zu fixieren. Dies verhindert mechanischen Verschleiß während des Transports der Ausrüstung. Die Naheinstellgrenze liegt über den gesamten Brennweitenbereich hinweg bei 0,45 Metern, was eine maximale Vergrößerung von 0,24-fach bei 105 Millimetern erlaubt.

Kompatibilität und Adapterlösungen für Spiegellose Systeme

Mit dem Aufstieg der spiegellosen Kameraserie EOS R hat sich die Rolle des EF-Bajonettanschlusses gewandelt. Die Canon Deutschland GmbH bietet verschiedene Adapter an, um bestehende Objektive an das neue RF-Bajonett anzuschließen. Messungen von unabhängigen Testern wie Digital Photography Review bestätigten, dass die Autofokusgeschwindigkeit und die Bildstabilisierung bei der Verwendung dieser Adapter vollständig erhalten bleiben.

Die elektronische Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv erfolgt über acht Kontaktstifte, die Metadaten wie Blende und Brennweite in Echtzeit übertragen. Diese Informationen sind für die kamerainterne Korrektur von Vignettierung und Verzeichnung essenziell. Viele professionelle Agenturen nutzen diese Kombination, um ihre Investitionen in hochwertige Glasoptiken über mehrere Kameragenerationen hinweg zu schützen.

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Vergleich der Autofokus-Leistung

Interne Tests des Herstellers zeigen, dass die Präzision des Ultraschallmotors auch bei Videoaufnahmen mit kontinuierlichem Fokus gewährleistet ist. Die Rechenalgorithmen in modernen Gehäusen optimieren den AF-C-Modus speziell für diese Optik. Dies reduziert das sogenannte Fokus-Atmen, eine Veränderung des Bildausschnitts während der Scharfstellung, erheblich.

Kritikpunkte und Herausforderungen in der Praxis

Trotz der technischen Fortschritte gibt es unter Fachleuten Diskussionen über das Gewicht und die Größe der Konstruktion. Im Vergleich zu neueren, nativen spiegellosen Objektiven wirkt das System massiv und schwerfällig. Einige Fotografen berichten in Fachforen über eine merkliche Randabschattung bei der weitesten Brennweite und offener Blende.

Ein weiterer Aspekt ist die Lichtstärke von f/4, die in extrem dunklen Umgebungen an Grenzen stößt. Profis weichen in solchen Fällen oft auf Festbrennweiten oder teurere Zoomobjektive mit einer Lichtstärke von f/2.8 aus. Die Entscheidung für die hier besprochene Serie ist daher meist ein Kompromiss zwischen Flexibilität und maximaler Lichtausbeute.

Die Preisgestaltung wird ebenfalls regelmäßig thematisiert, da Drittanbieter wie Sigma oder Tamron konkurrierende Produkte auf den Markt gebracht haben. Diese bieten teilweise ähnliche Brennweitenbereiche zu einem niedrigeren Anschaffungspreis an. Canon verteidigt seine Marktposition jedoch durch den Hinweis auf die überlegene Fertigungsqualität der L-Serie und den umfassenden Reparaturservice.

Bedeutung für die professionelle Berichterstattung

In der Welt der Fotojournalisten gilt der Brennweitenbereich von 24 bis 105 Millimetern als universell einsetzbar. Er deckt sowohl Weitwinkelaufnahmen für Landschaften als auch leichte Teleaufnahmen für Porträts ab. Das Canon EF 24 105mm f4 L IS II USM findet sich daher oft in den Standard-Ausrüstungslisten internationaler Nachrichtenagenturen wieder.

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Die Robustheit spielt eine zentrale Rolle für Reporter, die in Krisengebieten oder unter extremen klimatischen Bedingungen arbeiten. Die Fluoridbeschichtung der Front- und Rücklinsen erleichtert die Reinigung von Fingerabdrücken und Wassertropfen. Laut einer Umfrage unter Mitgliedern der World Press Photo Foundation bevorzugen viele Teilnehmer Equipment, das eine hohe Zuverlässigkeit über Jahre hinweg garantiert.

Die optische Leistung reicht für die Anforderungen moderner hochauflösender Sensoren mit über 50 Megapixeln aus. Analysen von DxOMark zeigen, dass die Auflösungsleistung im Zentrum des Bildes besonders hoch ist. Dies ermöglicht es Redaktionen, Bildausschnitte ohne signifikanten Qualitätsverlust zu vergrößern.

Wirtschaftlicher Kontext und Marktentwicklung

Der Gebrauchtmarkt für diese Art von Optiken ist laut Daten der Handelsplattform MPB äußerst stabil. Da viele Fotografen auf das RF-System umsteigen, werden gut erhaltene Exemplare des EF-Systems vermehrt gehandelt. Dies macht die Technologie auch für Einsteiger und ambitionierte Amateure zugänglich, die nicht in ein komplett neues System investieren möchten.

Canon investiert weiterhin in die Unterstützung des EF-Mounts, obwohl der Fokus der Neuentwicklungen klar auf der spiegellosen Technologie liegt. Das Unternehmen betreibt weltweit Service-Zentren, die eine Kalibrierung und Reparatur der L-Serie garantieren. Diese Infrastruktur trägt zur langfristigen Wertstabilität der Produkte bei.

Die Produktionskapazitäten in den japanischen Werken wurden laut Geschäftsbericht 2024 optimiert, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Jede Einheit durchläuft eine strenge Qualitätskontrolle, bevor sie den Versand erreicht. Dies minimiert die Serienstreuung, die bei günstigeren Objektivserien häufiger zu beobachten ist.

Zukunft der Spiegelreflex-Technologie

Branchenexperten beobachten genau, wie lange die Produktion von EF-Komponenten noch fortgesetzt wird. Während die Verkaufszahlen von Spiegelreflexkameras zurückgehen, bleibt der Bedarf an hochwertigen Objektiven für bestehende Systeme bestehen. Die Langlebigkeit der mechanischen Komponenten lässt darauf schließen, dass diese Optiken noch mindestens ein Jahrzehnt im aktiven Einsatz bleiben werden.

Zukünftige Software-Updates für moderne Kameras könnten die Leistung des Autofokussystems noch weiter steigern. Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz zur Bildkorrektur hilft zudem dabei, physikalische Limitierungen der Optik digital auszugleichen. Es bleibt abzuwarten, wann die technologische Überlegenheit nativer spiegelloser Systeme so groß wird, dass bewährte Standards vollständig verdrängt werden.

In den kommenden Monaten wird erwartet, dass Canon weitere Details zur langfristigen Strategie für sein Objektiv-Portfolio bekannt gibt. Marktbeobachter rechnen damit, dass der Fokus verstärkt auf Hybrid-Lösungen liegen wird, die sowohl Fotografen als auch Videografen ansprechen. Die Entscheidung über die Einstellung älterer Produktionslinien wird maßgeblich von der Nachfrage in den Schwellenländern abhängen.

LZ

Lisa Zimmermann

Zwischen Tagesaktualität und Hintergrundanalyse bringt Lisa Zimmermann Struktur in komplexe Themenlagen.