concordia celes hotel alanya turkey

concordia celes hotel alanya turkey

Wer eine Reise an die Türkische Riviera plant, landet oft bei der Frage, ob das gewählte Resort den Erwartungen an einen entspannten Sommerurlaub wirklich standhält. Das Concordia Celes Hotel Alanya Turkey liegt direkt an der Küstenlinie von Okurcalar, einem Ortsteil, der für seine weitläufigen Hotelanlagen und den Kiesstrand bekannt ist. Ich habe mir die Anlage genau angesehen, um zu verstehen, für wen sich die Buchung lohnt und wer vielleicht besser woanders sucht. Man muss hier ganz klar sagen: Wer Luxus der Extraklasse sucht, wird enttäuscht sein. Wer aber ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis für die ganze Familie will, findet hier einen Platz an der Sonne.

Die Lage und Anreise zum Concordia Celes Hotel Alanya Turkey

Die Fahrt vom Flughafen Antalya dauert etwa 90 bis 120 Minuten. Das ist kein Katzensprung. Man fährt die Küstenstraße D400 entlang, sieht links das Taurusgebirge und rechts das glitzernde Meer. Das Haus selbst befindet sich in Okurcalar. Das ist kein gewachsener Stadtkern wie die Altstadt von Alanya, sondern eine Ansammlung von Hotelkomplexen und Basaren.

Wer gern bummelt, muss nicht weit laufen. Direkt gegenüber der Anlage finden sich die typischen Basare, auf denen man Kleidung, Gewürze und Souvenirs kaufen kann. Man sollte hier hart verhandeln. Das gehört in der Türkei dazu. Die Entfernung nach Alanya beträgt rund 30 Kilometer. Es fahren regelmäßig Dolmus-Busse. Das sind diese kleinen Sammeltaxis, die man per Handzeichen am Straßenrand anhält. Eine Fahrt kostet nur wenige Euro. Es ist die authentischste Art, sich in der Region zu bewegen. Man kommt so schnell zum berühmten Kleopatra-Strand oder zur Burg von Alanya.

Der Strandabschnitt am Hotel

Der Strand ist privat. Das ist ein großer Pluspunkt. Er besteht aus einem Gemisch aus Sand und Kies. Das Wasser wird schnell tief. Für kleine Kinder ist das nicht ideal. Ich empfehle unbedingt Badeschuhe. Die Steine können in der Mittagssonne verdammt heiß werden. Es gibt einen Steg, von dem aus man direkt ins tiefere Wasser springen kann. Das ist oft der beste Weg, um den Kieselsteinen am Ufer zu entgehen. Die Qualität des Wassers ist meist hervorragend. Die Blaue Flagge weht hier oft als Zeichen für Sauberkeit und Umweltmanagement.

Zimmerausstattung und Wohnkomfort im Concordia Celes Hotel Alanya Turkey

Die Zimmer sind zweckmäßig. Erwarte keine Designer-Einrichtung. Es gibt Standardzimmer und Familienzimmer. Die Familienzimmer bestehen meist aus zwei Räumen mit einer Verbindungstür. Das ist praktisch, wenn man mit Kindern reist und abends noch ein wenig Privatsphäre möchte. Die Klimaanlage ist individuell regelbar. Das ist bei Temperaturen von 35 Grad im August überlebenswichtig.

Manche Möbel wirken etwas in die Jahre gekommen. Wer kleine Macken am Furnier nicht erträgt, wird hier nicht glücklich. Sauberkeit ist jedoch ein Thema, das dem Personal am Herzen liegt. Die Reinigungskräfte machen einen guten Job, besonders wenn man ihnen ab und zu ein kleines Trinkgeld hinlegt. Ein paar Euro bewirken hier Wunder. Die Minibar wird meist täglich mit Wasser und Softdrinks aufgefüllt. Der Balkon bietet oft seitlichen Meerblick. Morgens dort zu sitzen und den Wellen zuzusehen, hat definitiv etwas Beruhigendes.

Lärmpegel und Schlafqualität

Man muss ehrlich sein. Es ist ein Familienhotel. Tagsüber gibt es Animation am Pool. Musik läuft. Leute lachen. Wer absolute Ruhe sucht, sollte sich ein Adult-Only-Hotel suchen. Die Wände sind nicht besonders dick. Wenn im Nachbarzimmer die Kinder toben, bekommt man das mit. Nachts kehrt meist Ruhe ein, sobald die Shows im Amphitheater vorbei sind. Wer einen leichten Schlaf hat, sollte nach einem Zimmer in den oberen Etagen fragen, die nicht direkt zum Poolbereich zeigen.

Kulinarik und Verpflegung

All-Inclusive ist hier Standard. Das Buffet ist groß. Es gibt kalte Vorspeisen, viele Salate, warme Hauptgerichte und eine fast schon überwältigende Auswahl an Desserts. Die türkische Küche ist bekannt für ihre süßen Sachen wie Baklava. Davon sollte man probieren, aber Vorsicht vor dem Zuckerschock.

Frühstück gibt es meist ab 07:00 Uhr. Wer spät kommt, muss mit Schlange stehen beim Omelett rechnen. Mittags kann man entweder im Hauptrestaurant essen oder an der Snackbar am Pool. Die Pide, also das türkische Fladenbrot mit Belag, ist am Pool oft besser als das Essen im Restaurant. Es schmeckt frisch und rustikal.

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Getränke und Bars

Die lokalen alkoholischen Getränke sind inklusive. Das bedeutet Raki, lokales Bier und Wein. Importierte Marken kosten extra. Der Kaffee aus den Automaten ist trinkbar, aber kein Genuss. Für einen echten türkischen Kaffee zahlt man oft eine kleine Gebühr, aber das lohnt sich. Er ist stark und gibt den nötigen Kick für den Tag. Die Strandbar ist der beste Ort für einen Drink zum Sonnenuntergang.

Freizeitangebot und Animation

Das Animationsteam gibt sich große Mühe. Es gibt Wasserball, Dart und Gymnastik. Man wird gefragt, ob man mitmachen will, aber ein freundliches "Nein" wird akzeptiert. Niemand wird zum Mitmachen gezwungen. Abends gibt es Shows. Das reicht von Tanzvorführungen bis hin zu Sketchen. Manche sind lustig, manche eher zum Fremdschämen. Aber das ist der Charme von Cluburlauben.

Für Kinder gibt es einen Miniclub. Das entlastet die Eltern ungemein. Die Betreuer sprechen meist mehrere Sprachen, darunter auch Deutsch und Englisch. Es gibt einen Spielplatz und einen Kinderpool mit kleinen Rutschen. Die größeren Rutschen sind für die älteren Kinder und Erwachsene gedacht. Sie sind stundenweise in Betrieb. Das ist ein Highlight für jeden Teenager.

Wellness und Hamam

Ein Besuch im Hamam gehört zum Pflichtprogramm in der Türkei. Im Hotel gibt es einen Spa-Bereich. Man sollte sich am ersten Tag ein Peeling und eine Schaummassage gönnen. Das entfernt die alten Hautschuppen und bereitet die Haut optimal auf die Bräunung vor. Man wird danach oft versuchen, dir ein Paket mit mehreren Massagen zu verkaufen. Man kann das machen, sollte aber auch hier den Preis verhandeln. Es ist keine medizinische Praxis, sondern eine Dienstleistung. Man muss wissen, was einem das wert ist.

Sicherheit und Gesundheit vor Ort

Die Türkei ist ein sicheres Reiseland, wenn man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Im Hotel gibt es oft einen Arzt, der stundenweise da ist. Für kleinere Wehwehchen reicht die Apotheke gegenüber. Die türkischen Apotheker sind extrem gut ausgebildet und sprechen oft fließend Deutsch. Viele Medikamente, die bei uns verschreibungspflichtig sind, bekommt man dort frei verkäuflich.

Man sollte kein Leitungswasser trinken. Das ist die goldene Regel. Auch zum Zähneputzen nehmen viele lieber Flaschenwasser. Die Hitze im Sommer ist extrem. Man unterschätzt das schnell. Die UV-Strahlung ist stark. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist kein Vorschlag, sondern eine Notwendigkeit. Wer sich nicht schützt, liegt nach zwei Tagen mit Sonnenbrand im Zimmer. Das ruiniert den Urlaub. Informationen zu aktuellen Reisehinweisen findet man beim Auswärtigen Amt.

Ausflugsziele in der Umgebung

Nur im Hotel zu hocken, wäre eine Verschwendung. Alanya hat viel zu bieten. Die Burg von Alanya thront über der Stadt. Man kann mit einer Seilbahn hochfahren. Der Ausblick auf den Hafen und den Roten Turm ist fantastisch. Man sieht die Schiffe im Hafen, die wie kleine Spielzeugboote wirken.

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Side und die antiken Ruinen

Side ist etwa 30 Kilometer in die andere Richtung entfernt. Die Stadt ist ein Freilichtmuseum. Man läuft durch antike Ruinen direkt am Meer. Der Apollon-Tempel ist ein Klassiker für Fotos. Besonders zum Sonnenuntergang ist es dort magisch. Man kann danach in einem der vielen Restaurants am Hafen essen. Die Preise sind dort höher als im Hotel, aber die Atmosphäre ist es wert.

Bootsfahrten und Natur

Vom Hafen in Alanya oder direkt vom Strand aus starten viele Boote. Man nennt sie oft "Piratenschiffe". Es gibt Musik, Schaumpartys und Stopps zum Schwimmen. Wer es ruhiger mag, sollte eine kleinere Yacht chartern. Man sieht Delfine mit etwas Glück. Das Wasser in den Buchten ist kristallklar.

Ein weiteres Ziel ist der Dimcay-Fluss. Er liegt in den Bergen hinter Alanya. Dort gibt es Restaurants, die direkt auf dem Wasser gebaut sind. Man sitzt auf Flößen und isst frisch gefangene Forelle. Das Wasser ist eiskalt, selbst im Hochsommer. Es ist eine perfekte Abkühlung, wenn die Hitze an der Küste unerträglich wird. Man kann dort auch die Dim-Höhle besichtigen, eine der größten Tropfsteinhöhlen der Region.

Nachhaltigkeit und lokaler Einfluss

Große Resorts verbrauchen viel Energie und Wasser. Das ist ein Problem in trockenen Regionen. Manche Hotels fangen an, Solarpanels zu nutzen. In der Türkei sieht man diese oft auf den Dächern. Es gibt Bestrebungen, den Plastikmüll zu reduzieren. Man findet oft Wasserspender statt kleiner Flaschen. Als Gast kann man beitragen, indem man Handtücher nicht jeden Tag wechseln lässt. Das spart enorme Mengen an Wasser und Waschmittel.

Die lokale Wirtschaft profitiert von den Touristen. Viele Mitarbeiter kommen aus der Region. Es ist fair, ihnen gegenüber respektvoll zu sein. Ein Lächeln und ein paar Brocken Türkisch wie "Merhaba" (Hallo) oder "Teşekkür ederim" (Danke) öffnen Türen und Herzen. Man merkt sofort, wie sich die Stimmung verbessert.

Realistische Erwartungen an den Service

Das Personal arbeitet in der Hochsaison unter Hochdruck. Die Schichten sind lang, die Hitze ist drückend. Manchmal dauert es etwas länger, bis ein Tisch abgeräumt wird oder ein Getränk kommt. Wer hier mit einer arroganten "Ich bin der König"-Attitüde auftritt, wird wenig Freude haben. Mit Freundlichkeit kommt man viel weiter. Die Kellner sind meist flink und versuchen, es jedem recht zu machen.

Man sollte wissen, dass die Gästegruppen sehr gemischt sind. Es kommen Menschen aus ganz Europa, Russland und den arabischen Ländern. Das führt zu einem bunten Mix an Kulturen. Man muss diese Vielfalt mögen. Wer sich über fremde Sprachen oder andere Essgewohnheiten aufregt, ist in einem internationalen Resort falsch.

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Preis-Leistungs-Verhältnis im Check

Was bekommt man für sein Geld? Man bekommt eine Anlage mit direktem Strandzugang, mehreren Pools, Verpflegung rund um die Uhr und Unterhaltung. Wenn man das gegen den Preis rechnet, den man oft bei Frühbucher-Rabatten zahlt, ist das unschlagbar. Man könnte für das gleiche Geld kaum eine Woche in einem vergleichbaren Hotel in Spanien oder Italien verbringen.

Man zahlt für Effizienz und Masse. Das Essen ist gut, aber keine Gourmet-Küche. Die Zimmer sind sauber, aber nicht luxuriös. Das ist der Deal. Wer das akzeptiert, wird eine großartige Zeit haben. Wer 5-Sterne-Luxus nach europäischem Standard erwartet, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Tipps für die Buchung

Frühbucher sparen am meisten. Wer flexibel ist, sollte die Nebensaison wählen. Mai, Juni, September und Oktober sind die besten Monate. Es ist warm genug zum Schwimmen, aber man verbrennt nicht bei lebendigem Leib. Zudem sind die Hotels dann nicht so überlaufen. Die Warteschlangen am Buffet sind kürzer und man bekommt problemlos eine Liege am Pool. Das Thema "Liegen reservieren" mit Handtüchern ist leider auch hier verbreitet. Man muss früh aufstehen, wenn man einen Schattenplatz will. Das ist nervig, aber Realität.

Praktische Schritte für deine Reiseplanung

Damit der Urlaub reibungslos verläuft, solltest du folgende Punkte abarbeiten:

  1. Gültigkeit des Reisepasses prüfen. Für deutsche Staatsangehörige reicht oft der Personalausweis, aber ein Reisepass ist immer die sicherere Wahl. Er muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  2. Besorge dir eine kleine Menge an türkischer Lira für Trinkgelder und kleine Einkäufe. Euro werden fast überall akzeptiert, aber der Wechselkurs vor Ort ist oft schlechter.
  3. Lade dir eine Offline-Karte der Region herunter. Das spart Datenvolumen, wenn du die Anlage verlässt. Google Maps funktioniert gut, verbraucht aber viel Roaming-Guthaben, falls du keine türkische SIM-Karte kaufst.
  4. Packe eine kleine Reiseapotheke ein. Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden und Elektrolyte sind in heißen Ländern Gold wert.
  5. Registriere dich beim Hotel-WLAN direkt nach der Ankunft. Es ist meist in der Lobby kostenlos, auf den Zimmern muss man oft extra zahlen. Wer viel Internet braucht, kauft sich am Flughafen eine lokale SIM-Karte von Anbietern wie Turkcell.
  6. Reserviere dir schon vorab einen Platz im À-la-carte-Restaurant. Die Plätze sind begrenzt und oft schon Tage im Voraus ausgebucht. Es ist eine nette Abwechslung zum Buffet-Trubel.
  7. Informiere dich über die Abholzeiten für den Rückflug. Diese hängen oft 24 Stunden vor Abflug in der Lobby an einer Infowand aus. Verlass dich nicht darauf, dass dich jemand anruft.

Der Aufenthalt wird das, was du daraus machst. Wer mit einer positiven Einstellung anreist und kleine Unzulänglichkeiten mit Humor nimmt, wird die Sonne und das Meer in vollen Zügen genießen. Die Region um Alanya ist wunderschön und bietet viel mehr als nur Hotelanlagen. Geh raus, entdecke die Kultur und iss einen echten Kebab in einer Seitenstraße. Das sind die Erlebnisse, die am Ende zählen.

SB

Stefan Braun

Stefan Braun hat für verschiedene Online-Redaktionen gearbeitet und steht für Qualitätsjournalismus mit Substanz.