ford puma 155 ps technische daten

ford puma 155 ps technische daten

Wer heute ein kompaktes SUV sucht, will meistens die eierlegende Wollmilchsau. Es soll wenig verbrauchen, aber beim Überholen auf der Landstraße nicht verhungern. Es soll klein genug für die Parklücke in der Innenstadt sein, aber den Wocheneinkauf locker schlucken. Der Ford Puma mit dem Mild-Hybrid-Antrieb versucht genau diesen Spagat. Wenn man sich die Ford Puma 155 PS Technische Daten ansieht, fällt sofort auf, dass Ford hier aus einem winzigen Hubraum von nur einem Liter eine beachtliche Leistung kitzelt. Das klingt auf dem Papier nach viel Stress für den Motor, aber in der Realität fährt sich dieses Kraftpaket überraschend souverän. Ich habe mir angeschaut, wie sich diese Zahlen im echten Leben anfühlen, weit weg von geschönten Prospekten.

Ein Blick unter die Haube des Mild-Hybrids

Das Herzstück ist der Dreizylinder-EcoBoost-Motor. Viele rümpfen bei drei Zylindern die Nase. Sie denken an Vibrationen und einen Sound wie bei einer Nähmaschine. Ford hat das aber im Griff. Die Ingenieure nutzen einen Riemengetriebenen Startergenerator. Dieser ersetzt die klassische Lichtmaschine. Er greift dem Benziner beim Anfahren unter die Arme. Das System arbeitet mit 48 Volt Spannung. Das reicht nicht zum rein elektrischen Fahren, aber es glättet die Lastspitzen.

Drehmoment und Durchzugskraft

Der Elektromotor liefert bis zu 50 Newtonmeter Drehmoment zusätzlich. Das klingt erst einmal wenig. Im Drehzahlkeller bewirkt es jedoch Wunder. Wenn du aus dem Ort herausbeschleunigst, spürst du keinen Turbo-Gedenksekunde. Der Wagen zieht sofort an. Das maximale Drehmoment des Benziners liegt bei 190 Newtonmetern. Mit der Overboost-Funktion steigt dieser Wert kurzzeitig auf 220 Newtonmeter an. Das passiert bei 3.000 Umdrehungen pro Minute. In der Praxis bedeutet das: Du musst nicht ständig im Getriebe rühren, um flott voranzukommen. Das Auto fühlt sich kräftiger an, als man es von 1.000 Kubikzentimetern Hubraum erwarten würde.

Die Rekuperation im Alltag

Was passiert, wenn du vom Gas gehst? Das Auto verzögert spürbar stärker als ein normaler Verbrenner. In diesem Moment arbeitet der Generator als Bremse und lädt die kleine Lithium-Ionen-Batterie unter dem Beifahrersitz auf. Das schont die Bremsbeläge. Ich finde es extrem angenehm, im Stadtverkehr fast nur mit dem Gaspedal zu arbeiten. Man nennt das oft Segeln, wobei der Motor hier sogar komplett abschalten kann, während man auf eine rote Ampel zurollt. Das Start-Stopp-System reagiert dabei blitzschnell. Sobald du die Kupplung trittst oder den Fuß von der Bremse nimmst, ist die Kraft wieder da.

Ford Puma 155 PS Technische Daten und Fahrleistungen

Wenn wir über Performance sprechen, müssen wir ehrlich sein. Das ist kein Sportwagen. Aber er ist verdammt flink. Die Beschleunigung von null auf hundert Kilometern pro Stunde erledigt der Crossover in etwa 9,0 Sekunden. Das gilt für die Version mit manuellem Sechsganggetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 205 km/h. Das reicht völlig aus, um auf der Autobahn auf der linken Spur mitzuschwimmen. Interessanter ist jedoch die Elastizität. Von 50 auf 100 km/h im vierten Gang vergehen nur wenige Sekunden. Das gibt Sicherheit beim Auffahren auf die Autobahn oder beim Übertreffen langsamerer Lastkraftwagen.

Getriebewahl und Schaltcharakteristik

Du hast die Wahl zwischen einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe und einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Ich bin ein Fan der Handschaltung bei Ford. Die Wege sind kurz. Die Gänge rasten präzise ein. Es macht einfach Spaß. Das Automatikgetriebe hingegen ist eher auf Komfort ausgelegt. Es schaltet im Stadtverkehr unauffällig. Wer jedoch oft sportlich unterwegs ist, wird die manuelle Box bevorzugen. Sie gibt dir mehr Kontrolle über das 48-Volt-System. Man lernt schnell, wie man die Motorbremse am besten zur Energierückgewinnung nutzt.

Verbrauchswerte unter Realbedingungen

Ford gibt den Verbrauch nach WLTP mit etwa 5,5 Litern auf 100 Kilometer an. Wir wissen alle, dass diese Werte optimistisch sind. Wer viel in der Stadt fährt, wird eher bei 6,2 bis 6,5 Litern landen. Auf der Landstraße bei konstant 80 oder 100 km/h sind Werte unter 5 Litern machbar. Das ist der große Vorteil des kleinen Hubraums in Kombination mit der Hybrid-Unterstützung. Der CO2-Ausstoß liegt bei etwa 125 Gramm pro Kilometer. Das ist in der aktuellen Steuergesetzgebung ein fairer Wert. Wer auf der Autobahn allerdings Vollgas gibt, muss mit einem Express-Zuschlag rechnen. Turbomotoren fangen bei hoher Last an zu saufen. Da macht auch dieser Motor keine Ausnahme.

Das Fahrwerk und die Agilität

Ford ist bekannt dafür, Fahrwerke zu bauen, die eine Klasse besser sind als die der Konkurrenz. Der Puma basiert auf der Plattform des Fiesta. Das merkt man sofort. Die Lenkung ist direkt. Sie gibt viel Rückmeldung. Der Wagen wirkt nie schwammig. Selbst in der Version mit 155 PS bleibt das Auto stabil in der Kurve. Die Federung ist eher straff abgestimmt. Das muss man mögen. Auf schlechten Straßen gibt der Wagen Stöße recht trocken an die Insassen weiter.

ST-Line und Sportlichkeit

Besonders in der ST-Line Ausstattung wird es sportlich. Hier sind die Dämpfer noch ein Stück härter. Das macht auf kurvigen Strecken im Sauerland oder in der Eifel richtig Laune. Der Wagen wankt kaum zur Seite. Man vergisst oft, dass man in einem kleinen SUV sitzt. Die Sitzposition ist zwar erhöht, aber nicht so thronend wie in einem großen Geländewagen. Es fühlt sich eher wie ein sportlicher Kompaktwagen an. Das ist genau das, was die Zielgruppe will. Wer jedoch maximalen Komfort sucht, sollte vielleicht eher zur Titanium-Ausstattung greifen. Dort sind die Felgen meist kleiner und die Reifenflanken höher. Das dämpft Unebenheiten besser weg.

Bremsleistung und Sicherheit

Die Verzögerung ist erstklassig. Auch nach mehreren starken Bremsungen lässt die Wirkung nicht nach. Ford verbaut an der Vorderachse belüftete Scheibenbremsen. Hinten kommen je nach Ausstattung ebenfalls Scheiben zum Einsatz. Das Sicherheitspaket umfasst meistens einen Fahrspur-Assistenten und einen Notbremsassistenten. Diese Systeme arbeiten im Hintergrund. Sie greifen erst ein, wenn es wirklich brenzlig wird. Das ist gut gelöst, denn nichts nervt mehr als ein Auto, das ständig ohne Grund piept oder am Lenkrad reißt.

Innenraum und die geniale Megabox

Ein Auto besteht nicht nur aus Motordaten. Der Innenraum entscheidet, ob man sich wohlfühlt. Das Cockpit ist funktional. Es gibt echte Knöpfe für die Klimaanlage. Danke, Ford! Ich hasse es, während der Fahrt in Untermenüs auf einem Touchscreen herumzusuchen. Das digitale Instrumentendisplay ist klar ablesbar. Es verändert seine Farbe je nach gewähltem Fahrmodus. Im Sport-Modus wird alles rot. Im Eco-Modus dominiert ein entspanntes Blau.

Platzangebot für Passagiere

Vorne sitzt man fürstlich. Die Sitze bieten guten Seitenhalt. Hinten wird es für Erwachsene über 1,85 Meter etwas eng am Kopf. Das ist der abfallenden Dachlinie geschuldet. Für Kinder oder kurze Strecken ist es völlig ausreichend. Der Puma ist eben ein kompaktes Fahrzeug. Wer ständig vier Erwachsene transportiert, sollte eine Nummer größer kaufen. Für Paare oder junge Familien passt das Konzept perfekt.

Das Geheimnis im Kofferkoffer

Die Megabox ist das Highlight. Unter dem eigentlichen Ladeboden befindet sich ein zusätzliches Fach mit 80 Litern Volumen. Das Besondere daran: Es ist mit Kunststoff ausgekleidet und hat einen Wasserablauf. Du kannst dort dreckige Gummistiefel hineinstellen oder den nassen Hundekram verstauen. Danach spritzt du es einfach mit dem Gartenschlauch aus. Das Wasser läuft unten ab. Das ist so eine simple Idee, dass man sich fragt, warum das nicht jeder Hersteller macht. Der gesamte Kofferraum bietet so bis zu 456 Liter Platz. Das ist Rekordniveau in dieser Fahrzeugklasse. Man kann sogar zwei Golfbags aufrecht transportieren.

Konnektivität und Technik im Detail

Das Sync 3 System ist mittlerweile ausgereift. Es verbindet sich problemlos mit Apple CarPlay und Android Auto. Das Display in der Mitte ist gut positioniert. Es spiegelt kaum. Die Sprachsteuerung funktioniert ordentlich, solange man keine komplizierten Romane diktiert. Ein optionales B&O Soundsystem sorgt für ordentlich Druck auf den Ohren. Zehn Lautsprecher und 575 Watt Leistung machen den kleinen Innenraum zum Konzertsaal.

Assistenzsysteme im Check

Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ist ein Segen auf langen Autobahnetappen. Sie hält den Abstand zum Vordermann konstant. In der Version mit Automatikgetriebe beherrscht der Puma sogar Stop-and-Go. Das nimmt dem Berufsverkehr den Schrecken. Der Park-Assistent hilft beim Rangieren. Er lenkt das Auto fast von selbst in die Lücke. Man muss nur noch Gas geben und bremsen. Das ist zwar für erfahrene Fahrer oft Spielerei, aber in engen Parkhäusern wie in Frankfurt oder Hamburg ist man manchmal froh darum.

🔗 Weiterlesen: wie viel zucker hat milch

LED-Lichttechnik

Gutes Licht ist lebenswichtig. Die LED-Scheinwerfer leuchten die Straße hervorragend aus. Das Fernlicht schaltet sich bei Gegenverkehr automatisch ab. Das System arbeitet zuverlässig und blendet andere Verkehrsteilnehmer nicht. Im Vergleich zu alten Halogenscheinwerfern ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wer viel nachts über Landstraßen fährt, sollte hier auf keinen Fall sparen. Die Sichtweite ist deutlich höher, was die Reaktionszeit bei Wildwechsel massiv verbessert.

Wirtschaftlichkeit und Unterhalt

Ein Auto mit 155 PS muss bezahlbar bleiben. Die Versicherungsklassen für den Puma sind moderat eingestuft. Da er auf Großserientechnik basiert, sind Ersatzteile günstig. Die Wartungsintervalle sind kundenfreundlich gestaltet. In der Regel muss der Wagen alle zwei Jahre oder alle 30.000 Kilometer in die Werkstatt. Das hält die Kosten niedrig.

Wertstabilität auf dem Gebrauchtmarkt

Der Puma ist ein beliebtes Modell. SUVs sind ohnehin wertstabil. Die 155-PS-Variante ist besonders gefragt, weil sie den besten Kompromiss aus Leistung und Effizienz bietet. Wenn du den Wagen nach drei oder vier Jahren wieder verkaufen willst, wirst du wahrscheinlich einen guten Preis erzielen. Die Nachfrage nach sparsamen Benzinern ist ungebrochen. Vor allem, wenn sie wie dieser hier eine grüne Plakette haben und die aktuellen Abgasnormen erfüllen. Weitere Details zu Zulassungsstatistiken findest du beim Kraftfahrt-Bundesamt.

Konkurrenzvergleich

Wie schlägt sich der Ford gegen Rivalen wie den VW T-Cross oder den Hyundai Kona? Der VW ist funktionaler, aber langweiliger. Er fährt sich wie ein typisches Vernunftauto. Der Hyundai bietet oft mehr Garantie, wirkt im Innenraum aber manchmal etwas weniger hochwertig. Der Ford Puma gewinnt bei der Fahrdynamik. Er ist das Auto für Leute, die noch gerne selbst fahren und nicht nur befördert werden wollen. Das Fahrgefühl ist einfach direkter. Wer die Ford Puma 155 PS Technische Daten vergleicht, sieht, dass Ford bei der Literleistung ganz weit vorne liegt.

Warum 155 PS die richtige Wahl sind

Es gibt den Puma auch mit 125 PS. Reicht das nicht auch? Klar reicht das. Aber die 155-PS-Version hat Reserven. Wenn das Auto voll beladen ist und du in den Bergen fährst, merkst du den Unterschied. Der stärkere Motor muss sich weniger anstrengen. Das sorgt oft dafür, dass der Realverbrauch gar nicht höher ist als beim schwächeren Modell. Er wirkt einfach souveräner.

Fahrmodi für jede Situation

Du kannst zwischen Normal, Eco, Sport, Rutschig und unbefestigten Wegen wählen. Im Eco-Modus ist die Gasannahme sehr träge. Das spart Sprit, nervt aber im Alltag manchmal. Ich fahre meistens im Normal-Modus. Sport ist toll für die Landstraße, macht die Lenkung aber für die Stadt fast schon zu schwergängig. Das System passt auch die Traktionskontrolle an. Das hilft im Winter, wenn die Straßen im bayerischen Wald oder im Harz mal wieder tief verschneit sind. Der Puma hat zwar keinen Allradantrieb, kommt aber durch die intelligente Regelung erstaunlich gut voran.

Geräuschdämmung bei hohen Geschwindigkeiten

Windgeräusche fangen ab etwa 130 km/h an, vernehmbar zu werden. Das ist für diese Klasse völlig normal. Der Motor bleibt im Hintergrund, solange man ihn nicht voll ausdreht. Bei 160 km/h kann man sich noch entspannt unterhalten. Ford hat hier gute Arbeit bei den Dichtungen und der Dämmung der Radhäuser geleistet. Abrollgeräusche der Reifen sind je nach Belag hörbar, aber nie aufdringlich. Für offizielle Informationen zur Fahrzeugsicherheit und Tests lohnt ein Blick auf Euro NCAP, wo der Puma sehr gut abgeschnitten hat.

Praktische Tipps für den Kauf

Wenn du dir einen gebrauchten oder neuen Puma ansiehst, achte auf die Details. Das Winter-Paket ist in Deutschland fast Pflicht. Eine beheizbare Frontscheibe ist Gold wert. Nie wieder Eiskratzen am Morgen! Auch die Lenkradheizung ist ein Luxus, den man nicht mehr missen möchte, wenn man ihn einmal hatte.

  1. Prüfe die Reifen: 18-Zoll-Felgen sehen super aus, machen das Auto aber härter.
  2. Megabox testen: Schau nach, ob der Ablaufstopfen vorhanden ist.
  3. Mild-Hybrid-Anzeige: Lass dir im Display zeigen, wie die Energie fließt. So verstehst du das System schneller.
  4. Sitze einstellen: Die Massagefunktion in einigen Ausstattungen ist eher ein sanftes Drücken, aber nett auf langen Fahrten.

Der Wagen ist ein echtes Allround-Talent. Er verbindet Emotion mit Nutzwert. Wer ein Fahrzeug sucht, das nicht an jeder Straßenecke wie ein grauer Kasten aussieht, liegt hier richtig. Das Design mit den hohen Scheinwerfern erinnert fast ein wenig an einen kleinen Porsche. Das mag übertrieben klingen, aber die Formensprache ist definitiv mutiger als bei vielen Konkurrenten.

Letztlich ist es die Kombination aus dem spritzigen Motor und der cleveren Raumausnutzung. Man bekommt viel Auto für sein Geld. Die Technik ist modern, ohne den Fahrer zu überfordern. Man setzt sich rein und alles passt. Keine langen Erklärungen nötig. Das ist heute selten geworden. Wer bereit ist, auf ein wenig Federungskomfort zu verzichten, bekommt eines der agilsten kleinen SUVs auf dem Markt.

Wenn du jetzt loslegen willst, ist der erste Schritt eine Probefahrt. Achte dabei besonders darauf, wie sich das Bremspedal beim Rekuperieren anfühlt. Es ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man liebt es schnell. Check auch deine Versicherungsklasse vorab. Die Unterschiede zwischen den Motoren können hier ein paar Euro ausmachen. Schau dir den Wagen bei Tageslicht an, um die coolen Linien im Lack richtig zu sehen. Viel Erfolg bei der Suche nach deinem passenden Modell.

SB

Stefan Braun

Stefan Braun hat für verschiedene Online-Redaktionen gearbeitet und steht für Qualitätsjournalismus mit Substanz.