forza horizon 5 ps5 test

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Microsoft Gaming hat am heutigen Vormittag die sofortige Verfügbarkeit seines erfolgreichen Rennspiels für die konkurrierende Konsole von Sony bekannt gegeben. Diese Entscheidung folgt einer im Februar 2024 von Phil Spencer, dem Chef der Xbox-Sparte, angekündigten Strategieänderung zur Portierung ehemals exklusiver Titel auf andere Plattformen. Ein aktueller Forza Horizon 5 PS5 Test von verschiedenen Fachmagazinen zeigt nun, wie sich die technische Umsetzung auf der Hardware des Mitbewerbers schlägt.

Die Veröffentlichung markiert einen historischen Moment in der Geschichte der Forza-Reihe, die seit ihrem Debüt im Jahr 2005 ausschließlich für Xbox-Konsolen und später für den PC produziert wurde. Analysten der International Data Corporation bewerten diesen Schritt als Reaktion auf die stagnierenden Hardware-Verkäufe im Konsolensektor. Das Unternehmen zielt darauf ab, die Nutzerbasis seiner erfolgreichsten Marken durch die Erschließung neuer Ökosysteme signifikant zu vergrößern.

Die technische Realisierung der Portierung übernahm das interne Studio Playground Games in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern. Laut einer Pressemitteilung von Microsoft unterstützt die neue Version alle spezifischen Funktionen des DualSense-Controllers, einschließlich der haptischen Rückmeldung und der adaptiven Trigger. Damit reagiert der Entwickler auf die Erwartungen der Spielerschaft, die eine vollständige Integration der Hardware-Besonderheiten forderte.

Ergebnisse im Forza Horizon 5 PS5 Test

Frühe Berichte zur Performance belegen, dass die Grafikqualität weitgehend den Standards der Xbox Series X entspricht. In einem ersten Forza Horizon 5 PS5 Test stellte die Redaktion von Digital Foundry fest, dass die Bildrate im Leistungsmodus stabil bei 60 Bildern pro Sekunde bleibt. Die Auflösung skaliert dabei dynamisch, um die Rechenlast in dichten Dschungelgebieten oder bei komplexen Wettereffekten zu bewältigen.

Im Qualitätsmodus bietet das Spiel eine native 4K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde, wobei Raytracing-Effekte nun auch während der freien Fahrt und nicht nur im Fotomodus aktiv sind. Diese Verbesserung war zuvor durch ein Update für die ursprünglichen Plattformen eingeführt worden und ist in der neuen Version von Beginn an enthalten. Tester lobten besonders die kurzen Ladezeiten, die durch die schnelle SSD der PlayStation 5 ermöglicht werden.

Die Integration des plattformübergreifenden Spielens erlaubt es Nutzern, ihre Fortschritte von der Xbox- oder PC-Version zu übernehmen. Matt Booty, Leiter der Xbox Game Studios, bestätigte in einem Interview, dass die Serverinfrastruktur für den erwarteten Anstieg der Spielerzahlen verstärkt wurde. Bestehende Clubs und Ranglisten werden für alle Plattformen zusammengeführt, um eine einheitliche Wettbewerbsumgebung zu gewährleisten.

Wirtschaftliche Hintergründe der Multiplattform-Strategie

Der Wechsel zu einem plattformunabhängigen Modell spiegelt die veränderten Prioritäten innerhalb des Microsoft-Konzerns wider. Nach der Übernahme von Activision Blizzard für rund 69 Milliarden US-Dollar steht das Unternehmen unter Druck, die Rentabilität seiner Gaming-Sparte zu steigern. Experten der Games Industry sehen in der Veröffentlichung auf der PlayStation 5 ein notwendiges Mittel, um die hohen Entwicklungskosten moderner Blockbuster-Produktionen zu amortisieren.

Interne Dokumente, die während des Rechtsstreits mit der US-Wettbewerbsbehörde FTC an die Öffentlichkeit gelangten, deuteten bereits frühzeitig auf solche Überlegungen hin. Die Strategie sieht vor, dass besonders serviceorientierte Spiele mit einer starken Online-Komponente von einer größeren Nutzerbasis profitieren. Ein breiter Forza Horizon 5 PS5 Test in der Fachpresse dient dabei als wichtiges Marketinginstrument, um die Qualität der Portierung zu demonstrieren.

Konkurrent Sony verfolgt unterdessen eine ähnliche, wenn auch vorsichtigere Strategie. Während PlayStation-Exklusivtitel zunehmend für den PC erscheinen, bleibt eine Veröffentlichung für Xbox-Konsolen bisher aus. Branchenkenner beobachten genau, ob der aktuelle Schritt von Microsoft eine Gegenseitigkeit im Markt erzwingen wird oder ob die Asymmetrie in der Veröffentlichungspolitik bestehen bleibt.

Auswirkungen auf das Xbox-Ökosystem

Innerhalb der Xbox-Community löste die Nachricht geteilte Reaktionen aus. In sozialen Netzwerken äußerten langjährige Kunden die Sorge, dass der Kauf einer Xbox-Konsole durch den Wegfall exklusiver Titel an Attraktivität verliere. Microsoft entgegnete diesen Bedenken mit dem Hinweis auf den Xbox Game Pass, der weiterhin den kostengünstigsten Zugang zu diesen Spielen biete.

Sarah Bond, Präsidentin von Xbox, betonte während einer Investorenkonferenz, dass die Hardware-Entwicklung weiterhin ein Kernbestandteil der Unternehmensstrategie bleibe. Neue Funktionen und Leistungsmerkmale sollen sicherstellen, dass die eigene Konsole die bevorzugte Plattform für Enthusiasten bleibt. Die Veröffentlichung auf anderen Systemen diene lediglich der Maximierung der Reichweite etablierter Marken.

Technische Herausforderungen bei der Portierung

Die Anpassung der Engine an die unterschiedliche Architektur der Grafik-Schnittstellen erforderte laut Playground Games erhebliche Optimierungen. Während die Xbox-Version auf DirectX 12 basiert, nutzt die PlayStation 5 eine proprietäre API. Die Entwickler mussten Shader-Programme und Speicherverwaltungssysteme umschreiben, um die identische visuelle Treue zu gewährleisten.

Besonderes Augenmerk lag auf der Audio-Engine, die nun die Tempest 3D AudioTech der Sony-Konsole unterstützt. Dies ermöglicht eine präzisere Ortung von Motorengeräuschen und Umweltklängen im dreidimensionalen Raum. In Fachforen wird diskutiert, ob diese Anpassungen die Atmosphäre des Rennspiels im Vergleich zur ursprünglichen Fassung spürbar verbessern.

Ein weiterer kritischer Punkt war die Implementierung der Netzwerkanbindung. Da das Spiel eine permanente Verbindung zu den Microsoft-Servern für bestimmte Funktionen benötigt, mussten Schnittstellen zwischen dem PlayStation Network und den Xbox-Diensten geschaffen werden. Diese technische Brücke ermöglicht es Spielern, ihre Freundeslisten plattformübergreifend zu verwalten und Einladungen zu Rennen zu versenden.

Kritik und Reaktionen der Fachpresse

Trotz der technischen Kompetenz der Portierung gibt es kritische Stimmen bezüglich der Preisgestaltung. Die Neuveröffentlichung wird zum Vollpreis angeboten, obwohl das ursprüngliche Spiel bereits seit über zwei Jahren auf dem Markt ist. Einige Kritiker bemängeln, dass treue Fans, die die Plattform wechseln, erneut zur Kasse gebeten werden, ohne dass substanziell neue Inhalte hinzugefügt wurden.

Die Redaktion von Eurogamer wies darauf hin, dass die Marktpräsenz von Rennspielen auf der PlayStation 5 bereits durch Gran Turismo 7 sehr stark ist. Der Wettbewerb um die Gunst der Simulations- und Arcade-Fans wird sich somit verschärfen. Es bleibt abzuwarten, ob die eher zugängliche Natur der Horizon-Serie gegen den realistischeren Ansatz der Konkurrenz bestehen kann.

Dennoch überwiegen in den ersten Einschätzungen die positiven Aspekte der größeren Verfügbarkeit. Die Möglichkeit, mit Freunden auf verschiedenen Konsolen gemeinsam die offene Welt von Mexiko zu erkunden, wird als großer Gewinn für die Spielerschaft gewertet. Die hohe Wertungsdichte in den Testberichten unterstreicht, dass die Qualität des Titels auch Jahre nach dem ursprünglichen Erscheinen nichts an Relevanz verloren hat.

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Die Rolle von Lizenzen und Musikrechten

Ein oft übersehener Aspekt bei der Portierung von Rennspielen ist die rechtliche Situation der Fahrzeuglizenzen und Musiktitel. Microsoft musste sicherstellen, dass alle Verträge mit Automobilherstellern wie Ferrari, Porsche und Lamborghini auch die Veröffentlichung auf Sony-Hardware abdecken. In der Vergangenheit führten auslaufende Lizenzen oft dazu, dass Rennspiele komplett aus den digitalen Stores entfernt werden mussten.

Laut Angaben von Rechtsabteilungen der Spieleindustrie sind solche Verträge heute meist plattformneutral formuliert. Dennoch erforderte die Ausweitung auf ein neues Ökosystem zusätzliche Verhandlungen mit einigen Partnern. Dies könnte erklären, warum die Portierung erst jetzt und nicht bereits zeitgleich mit anderen kleineren Titeln wie Sea of Thieves erfolgte.

Die im Spiel enthaltenen Radiostationen und deren lizenzierte Musikstücke blieben in der neuen Version vollständig erhalten. Dies ist für die Atmosphäre der Serie von zentraler Bedeutung, da das fiktive Festival-Konzept stark auf der musikalischen Untermalung basiert. Die Klärung dieser Rechte war eine notwendige Voraussetzung für die Wahrung der Integrität des ursprünglichen Erlebnisses.

Zukünftige Entwicklungen im Rennspielsektor

Die Branche blickt nun gespannt auf die Verkaufszahlen der kommenden Wochen, um den Erfolg der neuen Ausrichtung zu bewerten. Sollten die Absatzzahlen auf der PlayStation 5 die Erwartungen übertreffen, gilt es als wahrscheinlich, dass weitere große Marken den Weg auf andere Konsolen finden werden. Gerüchte über eine Portierung der Gears of War-Reihe oder des nächsten Halo-Teils halten sich hartnäckig in der Gerüchteküche.

Gleichzeitig bereitet Playground Games bereits die Entwicklung des nächsten Teils der Serie vor. Die durch die Portierung gewonnenen Erkenntnisse über die Hardware-Architekturen könnten dazu beitragen, künftige Titel von vornherein für eine breitere Palette an Plattformen zu optimieren. Es bleibt zu beobachten, wie sich die Identität der Marke Xbox wandelt, wenn ihre stärksten Titel nicht mehr an die eigene Hardware gebunden sind.

In den kommenden Monaten werden weitere Updates erwartet, die potenzielle Fehler der Portierung korrigieren und die Performance weiter verfeinern sollen. Die langfristige Unterstützung durch saisonale Inhalte wird für alle Plattformen synchron fortgesetzt. Damit stellt Microsoft sicher, dass die Gemeinschaft nicht in verschiedene Lager gespalten wird, sondern gemeinsam an den globalen In-Game-Events teilnehmen kann.

MN

Markus Neumann

Mit Erfahrung in Newsrooms und Content-Teams erstellt Markus Neumann verständliche, gut recherchierte Beiträge.