h10 rubicon palace playa blanca lanzarote spain

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Wer schon einmal im Süden von Lanzarote stand und den Blick über das tiefblaue Wasser Richtung Fuerteventura hat schweifen lassen, weiß um die magische Anziehungskraft dieser Vulkaninsel. Es ist eine karge, fast mondähnliche Schönheit, die einen entweder sofort packt oder völlig kaltlässt. Wenn du zu der ersten Gruppe gehörst, suchst du wahrscheinlich nach einer Unterkunft, die diesen Kontrast aus rauem Stein und luxuriöser Entspannung perfekt einfängt. Genau hier kommt das H10 Rubicon Palace Playa Blanca Lanzarote Spain ins Spiel, eine weitläufige Anlage, die wie ein kleines kanarisches Dorf konzipiert wurde und direkt an der Strandpromenade thront. Ich habe viele Resorts auf den Kanaren gesehen, aber die Kombination aus lokaler Architektur und moderner Ausstattung ist hier wirklich gelungen. Es geht nicht nur darum, irgendwo zu schlafen. Es geht darum, morgens die Fensterläden zu öffnen und die salzige Atlantikluft zu riechen, während die Sonne langsam die dunklen Lavafelsen erwärmt.

Playa Blanca hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem verschlafenen Fischerdorf zu einem der begehrtesten Ferienorte der Insel entwickelt. Trotzdem hat es sich einen gewissen Charme bewahrt, den man in den Bettenburgen von Puerto del Carmen oft vermisst. Wer hier eincheckt, erwartet meistens mehr als nur einen Pool und ein Buffet. Die Gäste suchen Ruhe, aber auch die Nähe zu den spektakulären Papagayo-Stränden oder dem Timanfaya-Nationalpark. Das Resort bildet dabei einen Ankerpunkt für Reisende, die Wert auf Qualität legen, ohne dass es steif wirkt.

Die Architektur und das erste Gefühl im H10 Rubicon Palace Playa Blanca Lanzarote Spain

Wenn du die Lobby betrittst, merkst du sofort, dass hier nicht gespart wurde. Hohe Decken, viel Licht und ein Design, das die Handschrift von César Manrique zitiert, ohne ihn plump zu kopieren. Die Anlage ist groß. Das ist ein Fakt. Man muss gut zu Fuß sein oder die kleinen Wege als Teil der täglichen Bewegung akzeptieren. Aber genau diese Weitläufigkeit sorgt dafür, dass man sich selbst bei hoher Auslastung nicht auf den Füßen steht. Es gibt fünf Pools, was die Massen gut verteilt. Wer Ruhe will, findet sie in den versteckten Ecken der Gärten, die akribisch gepflegt werden. Die Kombination aus weißen Wänden, dunklem Holz und grünen Palmen ist einfach zeitlos.

Zimmerkategorien und worauf du achten solltest

Es gibt eine Sache, die viele Urlauber falsch machen: Sie buchen die günstigste Kategorie und wundern sich dann über den Blick auf den Parkplatz oder eine fensterlose Wand. Bei diesem Hotel lohnt sich der Aufpreis für ein Zimmer mit Meerblick oder den sogenannten Privilege-Service definitiv. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Privilege-Zimmer nicht nur besser gelegen sind, sondern auch Zugang zu exklusiven Lounges und À-la-carte-Frühstück bieten. Das normale Buffet ist gut, keine Frage, aber wer morgens seine Ruhe haben will und keinen Bock auf das typische Urlaubsgerangel am Kaffeeautomaten hat, sollte hier investieren. Die Betten sind bequem, die Klimaanlage arbeitet leise – ein Punkt, der auf den Kanaren oft unterschätzt wird. Nichts ruiniert einen Urlaub schneller als eine ratternde Lüftung bei 25 Grad Nachttemperatur.

Die kulinarische Vielfalt vor Ort

Essen in großen Resorts ist oft ein Glücksspiel. Oft schmeckt alles nach Einheitsbrei. Hier ist das anders. Es gibt verschiedene Themenrestaurants, die man vorab reservieren kann. Das asiatische Restaurant "Sakura" ist eine solide Wahl, wenn man mal keine Lust auf spanische Tapas hat. Aber mein persönlicher Favorit bleibt das italienische "Dolce Vita". Es klingt klischeehaft, aber eine gut gemachte Pasta mit Blick auf den Sonnenuntergang hat einfach was. Man merkt, dass das Küchenteam Wert auf frische Zutaten legt. Fisch kommt oft fangfrisch aus der Region, was auf einer Insel wie Lanzarote eigentlich selbstverständlich sein sollte, es aber leider nicht immer ist. Das Hauptrestaurant "Janubio" bietet eine enorme Auswahl. Wer hier nichts findet, dem ist wahrscheinlich nicht zu helfen. Man sollte jedoch die Stoßzeiten meiden. Zwischen 19:30 und 20:30 Uhr ist es laut. Geh lieber früher oder deutlich später.

Warum die Lage in Playa Blanca den Unterschied macht

Man kann den ganzen Tag am Pool liegen, aber das wäre eine Verschwendung. Das Hotel liegt direkt an der Küstenpromenade. Du kannst von hier aus kilometerweit laufen. In die eine Richtung geht es zum Leuchtturm Faro Pechiguera, in die andere Richtung schlenderst du gemütlich in das Zentrum von Playa Blanca. Der Weg ist gepflastert und perfekt für einen Abendspaziergang. Unterwegs gibt es zahlreiche kleine Bars, in denen man einen "Café con leche" trinken kann. Das Klima hier im Süden ist meist ein paar Grad wärmer und weniger windig als im Norden der Insel bei Costa Teguise. Das ist ein wichtiger Faktor für die Urlaubsplanung im Winter.

Ausflugsziele in der unmittelbaren Umgebung

Wenn du schon hier bist, musst du raus in die Natur. Der Timanfaya-Nationalpark ist nur eine kurze Autofahrt entfernt. Es ist ein Muss. Die Feuerberge zeigen die gewaltige Kraft der Natur. Ich empfehle, so früh wie möglich dort zu sein, bevor die großen Reisebusse kommen. Ein weiterer Tipp sind die Papagayo-Strände, die oft als die schönsten der Insel bezeichnet werden. Man zahlt eine kleine Gebühr für die Zufahrt über eine Schotterpiste, aber das kristallklare Wasser entschädigt für alles. Pack dir Schnorchel und Maske ein. Die Unterwelt dort ist beeindruckend, auch wenn man kein Profi-Taucher ist. Wer es eher maritim mag, sollte zum Marina Rubicón gehen. Das ist ein moderner Yachthafen mit schicken Boutiquen und gehobenen Restaurants. Mittwochs und samstags findet dort ein Markt statt, der zwar touristisch ist, aber trotzdem Spaß macht.

Wellness und Entspannung im Despacio Spa Centre

Manchmal braucht der Körper eine Pause vom Sightseeing. Das Spa im Resort ist eines der größten auf der Insel. Es gibt einen dynamischen Pool mit verschiedenen Düsen, eine Sauna und ein Dampfbad. Ich finde die Behandlungen preislich absolut fair für das, was geboten wird. Eine Massage nach einem langen Wandertag durch die Weinberge von La Geria wirkt Wunder. Das Personal ist professionell und nicht aufdringlich. Es ist ein guter Rückzugsort, wenn das Wetter mal nicht perfekt mitspielt, was auf Lanzarote selten vorkommt, aber passieren kann.

Sport und Aktivitäten für Aktive

Ich bin kein Fan von klassischer Hotelanimation. Dieses laute "Guten Morgen"-Gebrüll am Pool nervt mich eher. Zum Glück hält sich das im H10 Rubicon Palace Playa Blanca Lanzarote Spain in Grenzen. Es gibt ein Fitnesscenter, das ordentlich ausgestattet ist. Für mich ist das wichtig, um das viele gute Essen wenigstens ansatzweise zu kompensieren. Wer lieber draußen Sport treibt, findet tolle Laufstrecken entlang der Küste. Auch für Radfahrer ist Lanzarote ein Paradies. Man kann sich hochwertige Rennräder oder E-Bikes im Ort leihen und die Insel auf zwei Rädern erkunden. Die Straßen sind in einem hervorragenden Zustand, und die Autofahrer sind meistens sehr rücksichtsvoll gegenüber Radlern. Das liegt wohl auch an den vielen Profisportlern, die hier im Winter trainieren.

Für Familien oder Paare?

Das Hotel schafft einen schwierigen Spagat. Es gibt Bereiche, die klar auf Familien ausgerichtet sind, mit Kinderbecken und Miniclub. Gleichzeitig gibt es die "Chill-out"-Zonen für Erwachsene. Das funktioniert erstaunlich gut. Ich habe keine schreienden Kinder in den Ruhebereichen erlebt, was oft ein Kritikpunkt in anderen Hotels dieser Größe ist. Wenn du als Paar reist, buche unbedingt einen Bereich, der etwas abseits der Familien-Suiten liegt. Wenn du mit Kindern reist, wirst du die kurzen Wege zu den Spieleinrichtungen lieben. Es ist eine Frage der Organisation. Das Personal an der Rezeption hilft meistens sehr kompetent weiter, wenn man spezielle Wünsche zur Zimmerlage hat.

Nachhaltigkeit und lokales Engagement

Ein Thema, das immer wichtiger wird: Wie geht das Hotel mit Ressourcen um? Lanzarote ist eine wasserarme Insel. Fast das gesamte Süßwasser wird durch Entsalzungsanlagen gewonnen. Das Resort hat in den letzten Jahren viel investiert, um den Plastikverbrauch zu reduzieren. Es gibt Wasserspender, und in den Zimmern findet man Glasflaschen statt Einwegplastik. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch bei der Auswahl der Produkte am Buffet wird versucht, lokale Erzeuger zu unterstützen. Das schmeckt man vor allem beim Käse und beim Wein. Der Wein aus der Region La Geria ist weltweit einzigartig, da die Reben in kleinen Trichtern aus Lavagestein wachsen, um vor dem Wind geschützt zu sein. Trink unbedingt einen Malvasía Volcánica. Es gibt nichts Besseres zu einem gegrillten Fisch.

Tipps für die Buchung und Anreise

Flüge nach Arrecife gibt es von fast jedem größeren deutschen Flughafen. Die Flugzeit beträgt etwa viereinhalb Stunden. Vom Flughafen Arrecife (ACE) aus dauert die Fahrt nach Playa Blanca etwa 30 bis 40 Minuten. Ich rate dringend zu einem Mietwagen. Taxis sind zwar verfügbar, aber auf Dauer ist ein eigener Wagen günstiger und gibt dir die Freiheit, die Insel wirklich kennenzulernen. Die Parkplatzsituation am Hotel ist entspannt, es gibt genügend Plätze direkt vor der Tür.

Die beste Reisezeit für Lanzarote

Eigentlich kann man das ganze Jahr über kommen. Lanzarote ist die Insel des ewigen Frühlings. Im Sommer wird es heiß, aber der ständige Passatwind macht die Hitze erträglich. Im Winter sinken die Temperaturen selten unter 20 Grad am Tag. Für Wanderungen und sportliche Aktivitäten sind die Monate Oktober bis April ideal. Wer nur am Strand liegen will, kommt zwischen Juni und September. Selbst im tiefsten Januar kannst du hier im T-Shirt draußen sitzen, während es in Deutschland schneit. Das ist der ultimative Luxus.

Was man einpacken sollte

Lanzarote ist windig. Das unterschätzen viele. Auch wenn die Sonne scheint, kann eine frische Brise wehen. Eine leichte Windjacke gehört ins Gepäck. Wenn du vorhast, im Nationalpark zu wandern, nimm feste Schuhe mit. Die Lavasteine sind scharfkantig und machen kurzen Prozess mit billigen Flip-Flops. Sonnenschutz ist obligatorisch. Durch den Wind spürst du die Intensität der Strahlung nicht, bis es zu spät ist. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist hier kein Rat, sondern eine Überlebensstrategie für deine Haut.

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Ein ehrliches Fazit zur Anlage

Kein Hotel ist perfekt. Wer absolute Einsamkeit sucht, wird in einem Resort mit Hunderten von Zimmern nicht glücklich. Es gibt Momente, in denen es im Restaurant trubelig zugeht. Aber wer ein professionell geführtes Haus mit exzellentem Service und einer unschlagbaren Lage sucht, ist hier richtig. Die Mitarbeiter sind freundlich und viele sprechen hervorragendes Deutsch, was die Kommunikation erleichtert. Es ist die Verlässlichkeit, die dieses Ziel so attraktiv macht. Du weißt, was du bekommst. Und das, was du bekommst, ist auf einem sehr hohen Niveau.

Man sollte sich vor Augen führen, dass ein Urlaub hier eine Investition in die eigene Erholung ist. Wer bei der Buchung zu geizig ist, spart am falschen Ende. Gönn dir das Zimmer mit Blick auf den Ozean. Setz dich abends mit einem Glas Wein auf den Balkon und schau zu, wie die Lichter von Fuerteventura in der Ferne zu flackern beginnen. In solchen Momenten merkt man, dass der Alltag ganz weit weg ist.

Die Infrastruktur auf der Insel ist vorbildlich. Das Gesundheitssystem ist gut ausgebaut, falls doch mal etwas passieren sollte. Es gibt moderne Kliniken wie das Hospiten Lanzarote, das auch für Touristen eine erstklassige Anlaufstelle ist. Solche Details geben einem ein sicheres Gefühl, besonders wenn man mit der Familie reist.

Praktische Schritte für deine Reiseplanung

Damit dein Aufenthalt reibungslos verläuft, empfehle ich folgendes Vorgehen:

  1. Buche deinen Flug frühzeitig, besonders wenn du in den Ferienzeiten reisen musst. Die Preise ziehen schnell an.
  2. Reserviere einen Mietwagen direkt ab Flughafen. Anbieter wie Cicar oder AutoReisen sind lokal verwurzelt und oft unkomplizierter als die großen internationalen Ketten.
  3. Kontaktiere das Hotel ein paar Tage vor Anreise per E-Mail, wenn du spezielle Zimmerwünsche hast (z.B. obere Etage für bessere Aussicht).
  4. Lade dir eine Offline-Karte der Insel auf dein Smartphone. In manchen vulkanischen Gebieten ist der Empfang lückenhaft.
  5. Reserviere die Themenrestaurants direkt nach dem Check-in. Die Plätze sind begehrt und oft schnell vergeben.
  6. Pack eine Mehrfachsteckdose ein. In modernen Hotels gibt es zwar viele Anschlüsse, aber mit Kamera, Handy, Tablet und Smartwatch kommt man oft an die Grenzen.

Lanzarote ist eine Insel, die Respekt verlangt. Wenn du sie mit offenen Augen erkundest und das Resort als deine komfortable Basis nutzt, wirst du mit Eindrücken zurückkehren, die lange nachwirken. Es ist diese Mischung aus Feuer, Wasser und Wind, die den Aufenthalt so besonders macht. Egal, ob du nur entspannen willst oder jeden Vulkan besteigen möchtest – der Süden der Insel bietet dir alle Möglichkeiten dafür.

CF

Clara Fischer

In den Artikeln von Clara Fischer stehen Kontext, Genauigkeit und gesellschaftliche Relevanz im Mittelpunkt.