labranda marine aquapark resort griechenland

labranda marine aquapark resort griechenland

Wer mit Kindern verreist, kennt den Stress bei der Suche nach der perfekten Unterkunft. Man will Sonne, gutes Essen und vor allem Ruhe vor quengelndem Nachwuchs. Das Labranda Marine Aquapark Resort Griechenland bietet genau diese Mischung aus Action für die Kleinen und Entspannung für die Großen direkt an der Küste von Kos. Ich habe mir die Anlage genau angesehen. Es geht hier nicht um sterilen Luxus. Es geht um echte Erlebnisse. Wenn du ein Hotel suchst, bei dem die Wasserrutschen direkt vor der Zimmertür starten, bist du hier richtig. Kos ist eine Insel, die für ihre beständigen Winde und flachen Strände bekannt ist. Das Resort nutzt diese Lage perfekt aus.

Die Lage in Tigaki und was sie bedeutet

Tigaki liegt an der Nordküste. Das bedeutet meistens eine frische Brise. Das ist im Hochsommer bei 35 Grad ein Segen. Ohne diesen Wind hält man es kaum aus. Der Strand beim Hotel ist eher naturbelassen. Erwarte keinen Puderzuckersand wie in der Karibik. Es ist eher eine Mischung aus Sand und Kies. Das Wasser ist glasklar. Wer empfindliche Füße hat, sollte Badeschuhe einpacken. Das ist ein praktischer Rat, den viele Reiseportale verschweigen. Die Nähe zum Flughafen ist ein weiterer Pluspunkt. Nach der Landung dauert der Transfer oft nur 20 bis 30 Minuten. Das schont die Nerven aller Beteiligten.

Der Wasserpark im Labranda Marine Aquapark Resort Griechenland als Herzstück

Man muss ehrlich sein: Die meisten Leute buchen dieses Hotel wegen der Rutschen. Es gibt hier nicht nur ein kleines Becken mit einer Plastikrutsche. Es ist ein echter Park. Es gibt vier große Rutschen für Erwachsene und ältere Kinder. Dazu kommt ein Wellenbad. Wellenbäder sind in griechischen Hotels eher selten. Meistens fangen die Wellen alle 30 Minuten an. Das sorgt für ordentlich Trubel. Für die ganz Kleinen gibt es einen separaten Bereich. Ein Piratenschiff mit Wasserkanonen steht dort im flachen Wasser.

Sicherheit und Aufsicht am Pool

Ein wichtiger Punkt ist die Sicherheit. Überall stehen Rettungsschwimmer. Das gibt Eltern ein gutes Gefühl. Trotzdem darf man die Aufsichtspflicht nicht an der Rezeption abgeben. Die Fliesen rund um die Becken werden nass und glatt. Das ist einfach so. Ich empfehle Anti-Rutsch-Socken für die Kinder. Das verhindert unnötige Tränen am ersten Urlaubstag. Die Pools werden täglich gereinigt. Das riecht man manchmal am Chlorgehalt, aber Hygiene geht vor.

Wartezeiten und Dynamik

An den Rutschen kann es voll werden. Besonders wenn Busse mit Tagesgästen kommen. Das Hotel erlaubt nämlich auch externen Besuchern den Zugang gegen Gebühr. Das ist ein kleiner Minuspunkt für Hotelgäste. Wer schlau ist, geht direkt nach dem Frühstück oder kurz vor dem Abendessen rutschen. Dann sind die Schlangen kurz. Die Dynamik im Park ist hoch. Es ist laut. Es ist bunt. Wer absolute Stille sucht, sollte lieber ein Boutique-Hotel in den Bergen von Zia wählen. Hier herrscht Leben.

Kulinarik und Verpflegung im Alltag

All-inclusive hat oft einen schlechten Ruf. Oft gibt es zerkochte Nudeln und liebloses Buffet-Essen. In dieser Anlage ist das Niveau jedoch ordentlich. Das Hauptrestaurant heißt Nafsika. Es bietet Themenabende an. Griechische Nacht ist natürlich der Klassiker. Es gibt Moussaka, Souvlaki und viel Feta. Die Qualität der Zutaten ist gut. Gemüse wächst auf Kos an jeder Ecke. Das schmeckt man. Tomaten haben hier noch echtes Aroma.

Spezialitätenrestaurants und Reservierung

Es gibt auch À-la-carte-Optionen. Das italienische Restaurant bietet eine Abwechslung zum Buffet. Man muss aber frühzeitig reservieren. Oft ist schon am zweiten Tag alles für die Woche ausgebucht. Geh also direkt nach der Ankunft zum Gästeservice. Das spart Frust. Mein Tipp: Probier den lokalen Honig beim Frühstück. Kos ist berühmt für seinen Thymianhonig. Er ist dunkel, kräftig und passt perfekt zum griechischen Joghurt.

Getränke und Bars

Die Bars am Pool sind zweckmäßig. Erwarte keine handgemachten Cocktails mit Premium-Spirituosen. Die Drinks kommen oft aus der Zapfanlage. Das ist Standard in dieser Preisklasse. Wer einen echten Gin Tonic will, muss oft extra zahlen. Aber für eine Erfrischung zwischendurch reicht das Angebot völlig aus. Die Softdrinks sind für Kinder ideal zugänglich. Man kann sich oft selbst bedienen. Das fördert die Selbstständigkeit der Kleinen, während man selbst im Schatten sitzt.

Zimmerausstattung und Wohnkomfort

Die Zimmer sind funktional. Griechischer Stil bedeutet oft: Fliesenboden, weiße Wände, schlichte Holzmöbel. Das ist pflegeleicht. Sand vom Strand lässt sich so schnell wegfegen. Es gibt Familienzimmer mit Trennwänden. Das ist wichtig, damit nicht alle um 20 Uhr schlafen gehen müssen, wenn das jüngste Kind müde ist. Die Klimaanlagen funktionieren meist individuell. Das ist auf Kos überlebenswichtig.

Sauberkeit und Service

Die Reinigungskräfte sind flink. Oft findet man kunstvoll gefaltete Handtücher auf dem Bett. Das sind die kleinen Gesten, die den Unterschied machen. Wenn mal etwas kaputt geht, wie eine Glühbirne, wird das meist innerhalb weniger Stunden erledigt. Die Rezeption spricht oft Deutsch. Das erleichtert die Kommunikation bei Problemen enorm. Griechenland ist bekannt für seine Gastfreundschaft. Das merkt man auch hier beim Personal. Sie sind kinderlieb und bleiben auch bei Stress freundlich.

Aktivitäten außerhalb des Hotels

Man sollte nicht den ganzen Urlaub nur im Labranda Marine Aquapark Resort Griechenland verbringen. Kos hat zu viel zu bieten. Ein Mietwagen ist eine gute Investition für zwei oder drei Tage. Man kann das Asklepieion von Kos besuchen. Das ist die antike Heilstätte von Hippokrates. Es liegt auf einem Hügel mit fantastischem Blick über die Ägäis bis zur türkischen Küste. Die Geschichte dort ist greifbar. Es ist lehrreich für Kinder und entspannend für Erwachsene.

Ausflug nach Kos-Stadt

Die Hauptstadt der Insel ist nur etwa sechs Kilometer entfernt. Man kann mit dem öffentlichen Bus fahren. Die Busse halten fast direkt vor dem Hotel. In Kos-Stadt gibt es den Mandraki-Hafen. Dort liegen alte Holzboote neben modernen Yachten. Die Festung der Johanniter ist imposant. Ein Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich. Überall gibt es kleine Läden mit Olivenölseifen und Gewürzen. Es ist touristisch, aber charmant.

Die Pfauen im Plaka-Wald

Ein echter Geheimtipp ist der Plaka-Wald. Er liegt in der Nähe des Flughafens. Dort leben hunderte wilde Pfauen. Auch viele Katzen gibt es dort. Es ist ein schattiger Ort für ein Picknick. Die Pfauen sind an Menschen gewöhnt und zeigen oft ihre Räder. Für Kinder ist das ein Highlight. Es kostet keinen Eintritt. Man braucht nur ein Auto, um dorthin zu kommen. Die Straßen auf Kos sind gut ausgebaut, aber eng. Man muss vorsichtig fahren.

Das Klima und die beste Reisezeit

Wann sollte man fliegen? Der Mai ist wunderschön. Alles blüht. Das Wasser ist aber noch frisch. Etwa 19 Grad hat das Meer dann. Die Pools sind meist nicht beheizt. Das muss man wissen. Ab Juni wird es richtig warm. Juli und August sind heiß. Da weht der Meltemi-Wind. Er kühlt die Luft, sorgt aber auch für Wellen. Für Surfer ist das toll. Für kleine Kinder beim Schwimmen im Meer manchmal anstrengend.

Herbst auf Kos

Der September ist mein persönlicher Favorit. Das Meer ist aufgeheizt vom Sommer. Die Luft ist mild, nicht mehr brennend heiß. Die großen Touristenmassen ziehen ab. Die Preise sinken leicht. Die Natur wirkt etwas verbrannt nach dem Sommer, aber die Sonnenuntergänge sind im Herbst am spektakulärsten. Das Licht wird weicher. Es ist die perfekte Zeit für lange Abende auf der Terrasse.

Nachhaltigkeit und Umwelt vor Ort

Griechenland kämpft mit Wasserknappheit. Das ist ein Thema, das man im Resort merkt. Handtücher werden nicht jeden Tag gewechselt, außer man will es explizit. Das ist sinnvoll. Auch beim Plastikverbrauch wird versucht, gegenzusteuern. Es gibt mehr Mehrwegbecher. Dennoch produziert so ein großer Park viel Müll. Als Gast kann man mithelfen. Man sollte Wasser sparen. Die Insel bezieht ihr Wasser oft aus Brunnen oder Entsalzungsanlagen. Jeder Liter zählt.

Lokale Wirtschaft unterstützen

Auch wenn man All-inclusive gebucht hat, sollte man mal draußen essen. Geh in eine lokale Taverne in Tigaki. Bestell dir einen griechischen Salat und frischen Fisch. Damit unterstützt du die Familien auf der Insel. Die Preise sind fair. Ein Abendessen für eine Familie ist oft günstiger als man denkt. Die Qualität in den kleinen Läden ist oft überragend. Das stärkt die lokale Gemeinschaft nach den schwierigen Wirtschaftsjahren in Griechenland. Informationen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage in der EU und Griechenland finden sich beim Statistischen Bundesamt.

Tipps für die Buchung und Vorbereitung

Preise vergleichen lohnt sich. Frühbucherrabatte sind bei dieser Anlage oft massiv. Wer erst im Juni für den Juli bucht, zahlt drauf. Viele Reiseveranstalter bieten Pakete an. Oft ist der Zug-zum-Flug inklusive. Das spart Geld bei den Parkgebühren am Flughafen. Achte darauf, welches Zimmer du wählst. Es gibt Zimmer, die näher am Aquapark liegen. Dort ist es lauter. Wenn du Ruhe willst, frag nach einem Zimmer in den Randbereichen der Anlage.

Reiseapotheke und Schutz

Die Sonne auf Kos ist tückisch. Wegen des Windes spürt man die Hitze nicht so stark. Der Sonnenbrand kommt dann überraschend. Hoher Lichtschutzfaktor ist Pflicht. Auch Mückenschutz sollte in den Koffer. In Küstennähe gibt es abends oft kleine Plagegeister. Ein leichtes Spray hilft Wunder. Wer empfindlich auf Klimaanlagen reagiert, sollte einen dünnen Schal einpacken. Der Wechsel zwischen 35 Grad draußen und 22 Grad drinnen führt oft zu Erkältungen.

Versicherungen und Notfälle

Eine Auslandskrankenversicherung ist ein Muss. Zwar gibt es auf Kos Ärzte und ein Krankenhaus, aber mit einer privaten Versicherung ist die Abwicklung oft einfacher. Es gibt in Tigaki auch private Arztpraxen, die auf Touristen spezialisiert sind. Die medizinische Versorgung ist grundsätzlich gut. Die Apotheken auf Kos sind hervorragend sortiert. Man bekommt viele Medikamente rezeptfrei, für die man in Deutschland ein Rezept bräuchte.

Was man unbedingt einpacken muss

Neben der Standardkleidung gibt es ein paar Dinge, die den Urlaub im Resort verbessern. Schnorchelausrüstung ist toll. Auch wenn direkt am Hotelstrand nicht viele Fische sind, gibt es an den Felsen in der Nähe viel zu sehen. Eine Powerbank für den Strandtag ist nützlich. Steckdosen gibt es an den Liegen natürlich nicht. Ein kleiner Rucksack für Ausflüge sollte auch mit.

  1. Badeschuhe für den Kiesstrand.
  2. Zwei Paar Badeanzüge oder Badehosen pro Person, damit immer eines trocknen kann.
  3. Eine wasserfeste Hülle für das Smartphone. So kann man Fotos im Wellenbad machen.
  4. Eigene Strandhandtücher, falls man die Hotelhandtücher nicht gegen Gebühr tauschen möchte.
  5. Ein kleiner Sprachführer. Ein „Kalimera“ (Guten Morgen) öffnet Herzen.

Das Resort ist eine solide Wahl. Es ist kein fünf-Sterne-Palast mit Butler-Service. Es ist eine ehrliche Familienunterkunft. Man bekommt, was man sieht: Viel Wasser, viel Sonne und eine unkomplizierte Zeit. Wer Luxus sucht, wird enttäuscht sein. Wer glückliche Kinder will, die abends müde ins Bett fallen, wird es lieben. Die Insel Kos bietet zudem genug Abwechslung, falls man doch mal einen Tag ohne Chlorwasser braucht.

Praktische nächste Schritte für deinen Urlaub

Plane jetzt deine Reisezeitraum. Prüfe die Verfügbarkeit für die Pfingst- oder Sommerferien. Buche einen Mietwagen im Voraus online, das ist günstiger als vor Ort. Schau dir die Flugverbindungen ab deinem nächstgelegenen Flughafen an. Kos wird von vielen Charterfliegern direkt angeflogen. Pack die Sonnencreme ein und freu dich auf die griechische Gastfreundschaft. Der Urlaub beginnt im Kopf. Sobald die Buchung steht, fällt der Stress ab. Genieße die Vorfreude auf die Ägäis.

Nimm dir vor Ort Zeit für die kleinen Dinge. Ein Sonnenuntergang am Strand von Tigaki ist kostenlos und unbezahlbar. Das Resort bietet dafür die ideale Basis. Man muss nur loslassen und sich auf das Abenteuer einlassen. Griechenland wartet auf dich. Die Kombination aus Spaß im Wasser und Kultur auf der Insel ist unschlagbar. Mach das Beste daraus. Ein gut geplanter Urlaub ist die halbe Miete für echte Erholung. Viel Spaß auf Kos.

SB

Stefan Braun

Stefan Braun hat für verschiedene Online-Redaktionen gearbeitet und steht für Qualitätsjournalismus mit Substanz.