Wer zum ersten Mal in Puerto del Carmen landet, merkt schnell, dass die Insel zwei Gesichter hat. Da ist der laute, trubelige Teil am Playa Grande und dann gibt es die entspannte Ecke in Matagorda. Wenn du mich fragst, gewinnt Matagorda jedes Mal. Genau hier liegt das Lanzarote Hotel Beatriz Playa and Spa direkt an der Promenade, die sich kilometerweit am Atlantik entlangzieht. Es ist kein glitzernder Neubau aus Glas und Stahl, sondern ein Haus mit Charakter, das genau weiß, was Urlauber brauchen: Platz, gutes Essen und das Rauschen der Wellen im Hintergrund. Viele Leute suchen nach der perfekten Mischung aus Erholung und Erreichbarkeit. Man will nicht ewig im Bus sitzen, wenn man vom Flughafen kommt. Zehn Minuten Fahrt und du stehst in der Lobby. Das spart Nerven.
Lage und erster Eindruck am Meer
Die Lage ist das schlagende Argument für dieses Resort. Du gehst aus der Tür und stehst fast schon mit den Füßen im Sand. Der Strand von Matagorda ist breiter als viele andere auf der Insel und bietet Schutz vor dem oft kräftigen Wind, der auf Lanzarote zum Alltag gehört. Ich habe oft beobachtet, wie Leute versuchen, ihr Handtuch bei Windstärke 6 zu bändigen. Hier gibt es genug Steinburgen und geschützte Ecken, damit das Sonnenbad nicht zum Sandstrahl-Erlebnis wird. Die Architektur des Gebäudes ist typisch kanarisch gehalten. Viel Weiß, kombiniert mit dem dunklen Vulkangestein, das die Insel so einzigartig macht. Es wirkt organisch und fügt sich gut in die Umgebung ein.
Die Promenade als Lebensader
Direkt vor der Anlage verläuft der Paseo Marítimo. Das ist nicht einfach nur ein Gehweg. Es ist die Verbindung zwischen dem Flughafen und dem Hafen von Puerto del Carmen. Du kannst hier morgens joggen gehen, während die Sonne langsam aus dem Meer klettert. Oder du leihst dir ein Fahrrad. Die Strecke ist flach und perfekt ausgebaut. Ich empfehle jedem, mindestens einmal bis nach Arrecife zu radeln. Es sind etwa 15 Kilometer hin und zurück, aber der Blick auf die startenden Flugzeuge am Ende der Landebahn ist spektakulär. Man spürt die Vibration der Triebwerke fast im ganzen Körper. Das ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Ankunft und Check-in
Der Empfang im Haus ist herzlich. Man merkt, dass das Personal hier seit Jahren arbeitet. Das ist oft ein gutes Zeichen für das Management. Ein schnelles „Hola“ und man hält die Zimmerkarte in der Hand. Die Lobby ist weitläufig und offen gestaltet. Es gibt genug Sitzgelegenheiten, um kurz durchzuatmen, bevor man den Koffer aufs Zimmer bringt. Wer mit dem Mietwagen kommt, findet in der Regel problemlos einen Parkplatz in der Nähe. Das ist auf Lanzarote nicht immer selbstverständlich, besonders in den touristischen Zentren.
Dein Rückzugsort im Lanzarote Hotel Beatriz Playa and Spa
Die Zimmer sind großzügig geschnitten. Das ist ein Punkt, den viele moderne Hotels heute vernachlässigen. Hier hast du Platz, um dich auszubreiten. Die Einrichtung ist klassisch, vielleicht ein bisschen traditionell, aber sauber und funktional. Ein Balkon gehört fast immer dazu. Es gibt nichts Besseres, als abends mit einem Glas Wein dort zu sitzen und den Tag Revue passieren zu lassen. Die Matratzen sind fest, was ich persönlich sehr schätze. Niemand möchte im Urlaub mit Rückenschmerzen aufwachen, nur weil das Bett durchgelegen ist.
Zimmerkategorien im Detail
Es gibt Standardzimmer, Familienzimmer und Suiten. Wenn du alleine oder als Paar reist, reicht die Standardvariante völlig aus. Wer Kinder dabei hat, sollte auf die Familienzimmer setzen. Diese bieten getrennte Bereiche, was den Stressfaktor deutlich senkt. Wer sich etwas gönnen will, bucht die Zimmer mit direktem Meerblick. Der Aufpreis lohnt sich. Morgens die Vorhänge aufzuziehen und direkt auf das tiefe Blau des Atlantiks zu schauen, setzt die richtige Stimmung für den Rest des Tages. Die Reinigungskräfte machen einen hervorragenden Job. Es ist jeden Tag alles tipptopp, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gestört zu werden.
Ausstattung und Technik
Klimaanlage, Fernseher und ein kleiner Kühlschrank sind vorhanden. Der Kühlschrank ist Gold wert, um Getränke oder kleine Snacks kühl zu halten. Das WLAN funktioniert in den öffentlichen Bereichen sehr gut. In den Zimmern hängt es manchmal von der Lage ab. Wer im Urlaub arbeiten muss, sollte sich vielleicht einen Platz in der Nähe der Rezeption suchen. Aber mal ehrlich, wer will auf Lanzarote schon arbeiten? Die Insel ist viel zu schön, um die ganze Zeit auf einen Bildschirm zu starren.
Kulinarik zwischen Buffet und Show-Cooking
Essen ist ein heikles Thema in großen Hotels. Oft schmeckt alles gleich. Hier geben sie sich jedoch Mühe, Abwechslung reinzubringen. Das Hauptrestaurant bietet Buffetform an. Morgens gibt es alles, was man sich wünscht. Eier werden frisch zubereitet, es gibt verschiedene Brotsorten und natürlich Churros. Wer diese spanischen Teigstangen noch nicht probiert hat, sollte das unbedingt nachholen. Sie sind süß, fettig und absolut köstlich mit einer Tasse Kaffee.
Abendessen und Themenabende
Abends wechselt das Angebot. Es gibt oft Themenabende, die sich an der kanarischen oder internationalen Küche orientieren. Fischliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Die Insel ist bekannt für frischen Fisch wie den Vieja (Papageifisch). Er hat ein festes Fleisch und einen feinen Geschmack. Kombiniert mit Papas Arrugadas, den typischen Runzelkartoffeln mit Salzkruste, und Mojo-Sauce ist das ein Festmahl. Die rote Mojo ist scharf, die grüne eher mild und kräuterlastig. Ein kleiner Tipp am Rande: Sei mutig bei der Knoblauch-Mojo. Sie schmeckt fantastisch, auch wenn man danach vielleicht nicht mehr unbedingt eng umschlungen tanzen möchte.
Snacks und Getränke an der Bar
Tagsüber gibt es an der Poolbar Kleinigkeiten. Pizza, Burger oder Salate. Das ist nichts für Gourmets, aber es erfüllt seinen Zweck, wenn der kleine Hunger kommt. Die Cocktails sind solide gemischt. Man bekommt keine winzigen Gläser mit drei Eiswürfeln, sondern vernünftige Portionen. Wer All-inclusive gebucht hat, muss sich um die Rechnung keine Sorgen machen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier einfach. Man bekommt eine gute Qualität für das Geld, das man bezahlt.
Wellness und Entspannung im Fokus
Der Name der Anlage verrät es bereits: Das Spa-Center ist ein zentraler Bestandteil. Es ist einer der größten Wellnessbereiche der Insel. Viele Gäste kommen speziell deshalb hierher. Es gibt einen Hydrotherapie-Pool mit verschiedenen Düsen, die den Rücken massieren. Das ist nach einem langen Wandertag durch die Vulkanlandschaft des Timanfaya Nationalparks genau das Richtige. Die Wärme entspannt die Muskeln und der Kopf schaltet automatisch ab.
Behandlungen und Anwendungen
Das Angebot an Massagen ist umfangreich. Von der klassischen Ganzkörpermassage bis hin zu speziellen Anwendungen mit Aloe Vera ist alles dabei. Aloe Vera wächst überall auf Lanzarote und ist für ihre heilende Wirkung bekannt. Wer einen leichten Sonnenbrand hat, sollte sich eine solche Packung gönnen. Die Kühle der Pflanze auf der Haut ist eine Wohltat. Die Preise für die Anwendungen sind fair. Es ist kein billiger Abklatsch, sondern professionell geführt. Man sollte Termine allerdings ein bis zwei Tage im Voraus buchen, da die beliebten Zeiten schnell weg sind.
Sauna und Fitness
Für diejenigen, die auch im Urlaub schwitzen wollen, gibt es eine Sauna und einen kleinen Fitnessraum. Der Fitnessraum ist zweckmäßig. Er reicht aus, um die Kalorien vom Buffet wieder abzuarbeiten. Aber wer möchte schon drinnen trainieren, wenn draußen die Insel wartet? Ich würde immer die Promenade vorziehen. Dort weht eine frische Brise und man sieht mehr als nur eine Wand.
Aktivitäten für Groß und Klein
Langeweile kommt hier selten auf. Es gibt ein Animationsteam, das sich um die Gäste kümmert. Das Schöne daran ist, dass sie nicht aufdringlich sind. Ein freundliches Nein wird sofort akzeptiert. Wer mitmachen will, kann Bogenschießen, Wasserball spielen oder an Aerobic-Kursen teilnehmen. Für Kinder gibt es einen Miniclub. Das gibt den Eltern mal zwei Stunden Zeit für sich. Die Kinderbetreuung ist liebevoll gestaltet. Oft sieht man die Gruppen über die Anlage flitzen, während sie eine Schatzsuche machen oder basteln.
Die Poollandschaft
Es gibt mehrere Pools, eingebettet in einen Garten mit Palmen. Ein Pool ist im Winter beheizt. Das ist wichtig, denn obwohl die Kanaren die Inseln des ewigen Frühlings sind, kann der Atlantikwind das Wasser im Januar oder Februar ziemlich abkühlen. Wer dann in ein 24 Grad warmes Becken gleiten kann, weiß diesen Luxus zu schätzen. Es gibt genug Liegen, aber wie überall gibt es die berüchtigten Handtuch-Reservierer. Das Hotel versucht dagegen vorzugehen, was ich sehr begrüße. Wer erst um elf Uhr kommt, muss manchmal suchen, findet aber meistens noch ein Plätzchen.
Abendunterhaltung
Abends finden Shows statt. Das reicht von Live-Musik bis hin zu Akrobatik oder Tanzvorführungen. Es ist klassische Hotelunterhaltung. Manchmal ist es richtig gut, manchmal eher zum Schmunzeln. Aber es gehört dazu und sorgt für eine gesellige Atmosphäre. Die Bar ist ein beliebter Treffpunkt, um mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Man trifft hier viele Stammgäste, die seit Jahren ins Lanzarote Hotel Beatriz Playa and Spa kommen. Das spricht für die Beständigkeit des Hauses.
Ausflüge rund um Matagorda
Lanzarote ist viel zu schade, um nur im Hotel zu bleiben. Die Insel ist ein Kunstwerk, das maßgeblich von César Manrique geprägt wurde. Sein Einfluss ist überall spürbar. Er hat dafür gesorgt, dass es keine Hochhäuser gibt und die Farben Weiß, Grün und Blau das Bild bestimmen. Ein absolutes Muss ist die Jameos del Agua. Das ist eine Lavahöhle, in der Manrique ein Restaurant und ein Auditorium gebaut hat. Dort leben winzige, blinde weiße Krebse, die man sonst nirgendwo auf der Welt findet.
Der Norden der Insel
Fahr in den Norden zum Mirador del Río. Von dort aus hast du einen atemberaubenden Blick auf die Nachbarinsel La Graciosa. Der Wind pfeift dort oben ordentlich, aber die Aussicht entschädigt für alles. Man fühlt sich wie am Ende der Welt. Auch das Dorf Haría, das Tal der tausend Palmen, ist einen Besuch wert. Samstags gibt es dort einen schönen Kunsthandwerksmarkt. Hier findest du keine billigen Souvenirs aus Fernost, sondern echte Handarbeit von der Insel.
Die Weinstraße La Geria
Weinbau auf Lanzarote ist Wahnsinn. Die Bauern graben Löcher in den schwarzen Lavasand und bauen Steinmauern darum, um die Reben vor dem Wind zu schützen. Das sieht aus wie eine Mondlandschaft. Der Wein, der dort produziert wird, ist hervorragend. Besonders der trockene Malvasía hat es mir angetan. Er ist spritzig, mineralisch und passt perfekt zu Fischgerichten. Besuche eine der Bodegas wie El Grifo oder Rubicón. Eine kleine Verkostung gehört zum Pflichtprogramm.
Praktische Tipps für deinen Aufenthalt
Das Wetter auf Lanzarote ist beständig, aber tückisch. Durch den Wind spürt man die Sonne oft nicht. Benutze immer einen höheren Lichtschutzfaktor, als du denkst. Ein Sonnenbrand kann den Urlaub schnell ruinieren. Ein weiterer Punkt ist die Kleidung. Abends kann es abkühlen, besonders wenn man direkt am Meer sitzt. Eine leichte Jacke oder ein Pullover sollte immer im Koffer sein.
Fortbewegung auf der Insel
Mietwagen sind günstig und die Straßen gut ausgebaut. Es gibt kaum Verkehr, außer in der Hauptstadt Arrecife. Wer nicht selbst fahren will, kann das dichte Busnetz nutzen. Die Linienbusse heißen hier Guaguas. Sie sind pünktlich und bringen dich für wenig Geld fast überall hin. Die Haltestelle in Matagorda ist nur ein paar Minuten vom Hotel entfernt. Das ist eine stressfreie Alternative, um die Umgebung zu erkunden.
Einkaufen und Versorgung
Direkt neben der Anlage befindet sich ein kleines Einkaufszentrum. Dort gibt es Supermärkte, Apotheken und einige nette Restaurants. Wer also mal nicht im Hotel essen will, hat genug Auswahl in Laufnähe. Das Restaurant „Pulsar“ ist zum Beispiel ein guter Ort für Tapas. Die Preise sind moderat und die Qualität stimmt. Auch für Souvenirs oder Strandutensilien ist gesorgt. Man muss also keine Weltreise machen, um eine neue Sonnenbrille oder Postkarten zu besorgen.
Warum dieses Hotel eine gute Wahl ist
Es gibt viele Unterkünfte auf der Insel, aber diese hier bietet ein Gesamtpaket, das schwer zu schlagen ist. Es ist bodenständig. Man versucht nicht, etwas zu sein, was man nicht ist. Es ist ein solides Vier-Sterne-Haus, das seinen Fokus auf Komfort und Service legt. Die Kombination aus direkter Strandlage, großem Wellnessbereich und der Nähe zum Flughafen macht es attraktiv für verschiedene Zielgruppen.
Zielgruppen für das Resort
Paare schätzen die Ruhe in Matagorda und die langen Spaziergänge an der Promenade. Familien freuen sich über die geräumigen Zimmer und den Miniclub. Ältere Reisende genießen die Barrierefreiheit und den kurzen Weg zum Strand. Es ist ein Ort für Menschen, die Entspannung suchen, ohne auf eine gute Infrastruktur verzichten zu wollen. Ich habe dort Leute getroffen, die seit 20 Jahren jedes Jahr wiederkommen. Das ist das größte Kompliment, das man einem Hotel machen kann.
Ein Wort zum Service
Das Personal ist das Herzstück. In vielen Hotels ist der Service anonym. Hier ist das anders. Wenn man nach zwei Tagen zum Frühstück kommt, weiß der Kellner oft schon, ob man Kaffee oder Tee bevorzugt. Diese kleinen Details machen den Unterschied. Es erzeugt ein Gefühl von Willkommensein. Das trägt massiv zur Erholung bei. Man ist keine Nummer, sondern ein Gast.
Schritte für deine Reiseplanung
Wenn du dich für Lanzarote entscheidest, solltest du nicht zu lange warten. Die Insel ist beliebt, besonders in den Wintermonaten, wenn halb Europa dem Grau entfliehen will. Hier sind die nächsten Schritte, die du unternehmen solltest:
- Prüfe die Flugverbindungen. Viele Chartergesellschaften fliegen mehrmals pro Woche von großen deutschen Flughäfen direkt nach Arrecife (ACE).
- Reserviere deinen Aufenthalt frühzeitig. Besonders die Zimmer mit Meerblick sind schnell ausgebucht.
- Buche einen Mietwagen im Voraus. Anbieter wie Cicar oder AutoReisen sind auf den Kanaren sehr zuverlässig und haben faire Preise ohne versteckte Kosten.
- Packe passende Kleidung ein. Zwiebelprinzip ist das Zauberwort für Lanzarote. Tagsüber heiß, abends windig und kühl.
- Erstelle eine Liste der Sehenswürdigkeiten, die du sehen willst. Der Nationalpark Timanfaya und die Werke von Manrique sollten ganz oben stehen.
Lanzarote ist eine Insel, die man entweder liebt oder nicht versteht. Die karge Landschaft, das schwarze Gestein und der ewige Wind sind speziell. Aber wer sich darauf einlässt, findet eine Ruhe und Schönheit, die man anderswo vergeblich sucht. Das richtige Basislager ist dabei entscheidend, um diese Energie voll aufsaugen zu können. Ein Aufenthalt im Osten der Insel bietet genau diese Balance. Man ist mitten im Geschehen, wenn man will, kann sich aber jederzeit in die Ruhe der eigenen Anlage zurückziehen. Die Qualität der Luft hier ist unglaublich. Die Kombination aus salziger Meeresbrise und der trockenen Wüstenluft aus Afrika tut der Lunge gut. Nach ein paar Tagen fühlst du dich wie neugeboren. Es ist dieser langsame Rhythmus der Kanaren, der einen erdet. Kein Stress, keine Eile. Nur die Ebbe, die Flut und die Sonne, die jeden Tag zuverlässig über dem Atlantik aufgeht. Das ist Luxus, den man nicht mit Gold aufwiegen kann. Wer einmal den Sonnenuntergang von den Klippen bei Famara aus beobachtet hat, weiß genau, wovon ich rede. Die Insel verändert einen. Sie macht einen gelassener. Und das ist doch genau das, was wir von einem Urlaub erwarten. Also, worauf wartest du noch? Die Insel wartet auf dich.