how long to beat silksong

how long to beat silksong

Wer die düsteren Gänge von Hallownest bis in den letzten Winkel erkundet hat, weiß genau, dass Team Cherry keine halben Sachen macht. Die Erwartungshaltung an den Nachfolger ist gigantisch, fast schon erdrückend, und die Frage nach How Long To Beat Silksong beschäftigt die Community seit der ersten Ankündigung intensiver als jedes Boss-Muster. Wir reden hier nicht von einem kleinen DLC oder einer simplen Erweiterung, sondern von einem eigenständigen Epos, das Pharloom in all seiner vertikalen Pracht zum Leben erweckt. Wer glaubt, er könne dieses Abenteuer an einem verregneten Wochenende durchspielen, wird sich gewaltig täuschen. Die schiere Menge an Inhalten, die das australische Studio in dieses Projekt gesteckt hat, übersteigt das Volumen des Erstlings deutlich, was direkte Auswirkungen auf deine Spielzeit hat.

Die nackten Zahlen und How Long To Beat Silksong im Vergleich

Die Spielzeit eines Metroidvanias hängt extrem stark von deinem persönlichen Skill und deinem Drang zur Erkundung ab. Wenn wir uns den Vorgänger ansehen, brauchten die meisten Spieler für die Hauptgeschichte etwa 25 bis 30 Stunden. Das war aber nur das Grundgerüst. Wer alle Maskenscherben sammeln und das wahre Ende sehen wollte, knackte locker die 60-Stunden-Marke. Bei der Fortsetzung rund um Hornet sieht das Ganze noch eine Spur massiver aus.

Schätzungen für den ersten Spieldurchgang

Ich gehe davon aus, dass ein durchschnittlicher Spieler für das reine Erreichen der Credits in der Geschichte von Hornet mindestens 35 bis 40 Stunden einplanen sollte. Das liegt vor allem an der veränderten Mobilität. Hornet bewegt sich schneller, springt weiter und agiert deutlich akrobatischer als der kleine Ritter. Um das auszugleichen, sind die Areale in der Vertikalen gewachsen. Man verbringt mehr Zeit damit, komplexe Plattform-Passagen zu meistern, was die Zeitstreckung auf natürliche Weise fördert.

Der Weg zum Gottkönig für Komplettierer

Suchst du nach der 100-Prozent-Marke oder vielleicht sogar den 112 Prozent, wie es sie später im ersten Teil gab? Dann stell dich auf 80 bis 100 Stunden ein. Team Cherry hat über 165 verschiedene Gegnertypen implementiert. Jeder dieser Feinde will gelernt und besiegt werden. Dazu kommen die Quests, die diesmal ein viel strukturierteres System haben. Früher gab es oft nur vage Hinweise von NPCs. Jetzt hast du schwarze Bretter und gezielte Aufgaben, die dich in jeden Winkel der Karte schicken. Das frisst Zeit. Aber es ist gute Zeit.

Warum das Design der Welt die Spielzeit massiv beeinflusst

In Pharloom geht es nicht mehr nur nach unten in die Tiefe. Die Reise führt nach oben, zum glänzenden Zitadellen-Gipfel. Dieser Richtungswechsel klingt trivial, ändert aber das Pacing komplett. In Metroidvanias ist das Backtracking ein Kernelement. Da Hornet viel agiler ist, mussten die Entwickler die Distanzen zwischen den Speicherpunkten, den Bänken, vergrößern.

Die Komplexität der neuen Mechaniken

Das Crafting-System ist ein Zeitfresser, den man nicht unterschätzen darf. Im ersten Teil hast du Talismane gefunden und ausgerüstet. Fertig. Jetzt sammelst du Materialien, um Werkzeuge wie die Pouncing Pinner oder verschiedene Bomben herzustellen. Das bedeutet: Du farmst. Nicht im Sinne eines langweiligen MMOs, sondern du jagst gezielt bestimmte Gegner in speziellen Biomen. Wenn dir eine Ressource fehlt, um dein Lieblingswerkzeug zu reparieren oder zu verbessern, kostet dich das locker 20 Minuten extra pro Session.

Bosskämpfe als natürliche Barrieren

Wir kennen das alle: Ein Boss blockiert den Fortschritt. In Silksong sind die Bosskämpfe laut ersten Berichten und Demos noch dynamischer. Wo du beim Knight oft mit Pogo-Sprüngen und Timing durchkamst, verlangt Hornet schnelle Reaktionen in der Luft. Ein harter Boss kann dich zwei Stunden kosten. Rechne das auf die enorme Anzahl an Bossen hoch, und du merkst schnell, wie die Uhr tickt. Die Lernkurve ist steil, und das Studio verzichtet glücklicherweise auf einen Schwierigkeitsgrad für Einsteiger.

Einflüsse auf die Langzeitmotivation

Ein Spiel ist erst dann wirklich zu Ende, wenn es nichts mehr zu entdecken gibt. Team Cherry versteht es meisterhaft, Geheimnisse hinter brüchigen Wänden zu verstecken, die man erst nach zehn Stunden zufällig findet. Das verlängert die effektive Spielzeit für Neugierige enorm.

Das Quest-System als Strukturgeber

Die Einführung von organisierten Quests sorgt dafür, dass man seltener ziellos umherirrt. Das könnte die Zeit theoretisch verkürzen, weil man immer ein Ziel vor Augen hat. Praktisch führt es aber dazu, dass man „nur noch diese eine Aufgabe“ erledigen will. Wer offizielle Informationen von Team Cherry verfolgt, sieht, wie viel Herzblut in der Lore steckt. Jede Quest erzählt ein Stück Weltgeschichte, das man nicht verpassen will.

Seidene Seele und der Wiederspielwert

Nach dem ersten Durchgang ist meistens noch lange nicht Schluss. Der Modus „Silk Soul“ wurde bereits frühzeitig bestätigt. Er ist das Äquivalent zum Steel Soul Modus. Ein Tod, und der Spielstand ist weg. Das richtet sich an die Hardcore-Fans, die das Spiel in- und auswendig kennen. Ein solcher Run dauert vielleicht nur 10 Stunden, wenn man durchrennt, aber die Vorbereitung und die nervliche Belastung dehnen das Erlebnis subjektiv auf Wochen aus.

Vergleich mit anderen Genre-Größen

Schauen wir uns Metroid Dread oder Ori and the Will of the Wisps an. Diese Spiele sind fantastisch, aber oft nach 12 bis 15 Stunden vorbei. Silksong spielt in einer völlig anderen Liga, was den Umfang angeht. Es orientiert sich eher an massiven RPGs. Es ist ein Spiel, das man kauft und über Monate hinweg immer wieder spielt, anstatt es in einer Sitzung zu konsumieren.

Die Detailverliebtheit der Animationen sorgt dafür, dass man oft einfach stehen bleibt, um die Umgebung zu bewundern. Die Musik von Christopher Larkin trägt ihr Übriges dazu bei. Man hetzt nicht durch diese Welt. Man atmet sie ein. Diese Momente der Ruhe klingen nicht nach Spielzeit, machen aber einen großen Teil der Gesamterfahrung aus. Wer nur auf die Uhr schaut, verpasst den Kern des Spiels.

Die Rolle der Community und Wikis

Sobald das Spiel auf dem Markt ist, wird die kollektive Intelligenz der Spieler die Zeit drastisch beeinflussen. Speedrunner werden Wege finden, das Spiel in unter zwei Stunden zu beenden. Für uns normale Sterbliche bieten Wikis Orientierung. Aber selbst mit einem Guide in der Hand bleibt die mechanische Herausforderung bestehen. Du musst den Sprung trotzdem schaffen. Du musst den Treffer trotzdem landen. Ein Guide spart dir vielleicht die Sucherei, aber nicht den Kampf.

Technische Hürden und Plattformen

Ob du auf der Switch, dem PC oder der Xbox spielst, macht beim Zeitaufwand kaum einen Unterschied. Wichtig sind die Ladezeiten. Ein schneller PC verkürzt die Wartezeit nach einem Tod. Und sterben wirst du oft. Hunderte Male. Wenn jeder Tod 10 Sekunden Ladezeit bedeutet, summiert sich das bei einem so schweren Spiel auf fast eine Stunde Wartezeit über den gesamten Durchlauf hinweg. Auf älteren Konsolen könnte dieser Wert sogar noch höher liegen.

Der Faktor Erkundung versus Effizienz

Es gibt zwei Arten von Spielern. Der Effizienz-Spieler nutzt jede Abkürzung und will so schnell wie möglich zum Ende. Der Genießer hingegen dreht jeden Stein um. Die Spielwelt ist so aufgebaut, dass sie Neugier belohnt. Findest du einen geheimen Gang, wirst du oft mit einer neuen Fähigkeit oder wertvollem Material belohnt, was spätere Kämpfe verkürzt.

Abkürzungen und Schnellreisesysteme

Hornet kann auf den Bell Beasts reiten, um größere Distanzen zu überbrücken. Dieses Schnellreisesystem ist notwendig, da die Weltkarte gigantisch ist. Ohne diese Reittiere würde die Spielzeit wahrscheinlich künstlich aufgebläht wirken. So bleibt das Pacing straff, auch wenn man von einem Ende zum anderen muss. Die Zeitersparnis wird jedoch meistens sofort wieder in die Erkundung neuer, schwer zugänglicher Gebiete investiert.

Die Schwierigkeit als Zeitfaktor

Man darf nicht vergessen, dass das Spiel dich bestraft, wenn du unvorsichtig bist. Das Einsammeln deiner verlorenen Ressourcen nach einem Tod kostet Zeit. Wenn du in einem schweren Gebiet stirbst und den Weg zurück nicht schaffst, verlierst du Fortschritt. Das ist kein „künstliches Strecken,“ sondern Teil der Kernschleife. Es zwingt dich dazu, vorsichtig und methodisch vorzugehen. Wer rastet, der rostet – wer rennt, der brennt in diesem Fall eher.

Ausblick auf die Post-Launch-Inhalte

Wir wissen vom ersten Teil, dass Team Cherry gerne kostenlose Inhalts-Updates nachliefert. Das Godmaster-Update hat damals die Spielzeit für Profis um Dutzende Stunden erhöht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch hier nachgelegt wird. Ein Boss-Rush-Modus oder zusätzliche Gebiete könnten die Antwort auf How Long To Beat Silksong in ein oder zwei Jahren noch einmal deutlich nach oben korrigieren. Das Studio ist bekannt dafür, mehr zu liefern, als man eigentlich erwartet.

Die Bedeutung für das Metroidvania-Genre

Dieses Projekt setzt neue Maßstäbe. Es zeigt, dass Indie-Entwickler Spiele mit einer Tiefe erschaffen können, die Triple-A-Produktionen oft vermissen lassen. Die Länge ist hier kein Selbstzweck. Sie ergibt sich aus der Komplexität der Welt. Jedes Areal fühlt sich einzigartig an, von den korallenartigen Wäldern bis zu den metallischen Fabriken. Man möchte dort Zeit verbringen, auch wenn keine Aufgabe mehr wartet.

💡 Das könnte Sie interessieren: monster hunter wilds nightflower pollen

Persönliches Zeitmanagement beim Zocken

Wenn du Vollzeit arbeitest oder studierst, solltest du dir das Spiel einteilen. Es ist kein Titel für 15-Minuten-Häppchen. Man braucht Zeit, um in den Flow zu kommen. Ich empfehle Sessions von mindestens zwei Stunden. So schaffst du es, ein Gebiet zu erkunden, den Boss zu finden und vielleicht sogar zu besiegen. Bei einer Gesamtdauer von über 40 Stunden bedeutet das etwa 20 solcher Abende. Das ist eine ordentliche Hausnummer für ein Singleplayer-Spiel.

Die Frage nach der Dauer ist letztlich auch eine Qualitätsfrage. In einer Zeit, in der viele Spiele mit belanglosen Sammelaufgaben gestreckt werden, fühlt sich hier jede Minute verdient an. Es gibt keinen Leerlauf. Selbst der Weg zurück nach einem Tod dient dazu, die Mechaniken besser zu verinnerlichen. Man lernt aus jedem Fehler.

Strategien zur Optimierung deiner Spielzeit

Wenn du wirklich zügig durchkommen willst, gibt es ein paar Kniffe. Konzentriere dich auf die Hauptquests, die an den schwarzen Brettern markiert sind. Ignoriere die kleinen Sammelaufgaben, solange deine Ausrüstung für den aktuellen Bereich ausreicht. Nutze das Crafting gezielt für Werkzeuge, die Flächenschaden verursachen, um kleinere Gegnergruppen schneller auszuschalten. Aber sei gewarnt: Wer zu schnell durchrennt, ist oft unterlevelt für die späteren Bosse, was die Zeitersparnis durch häufiges Scheitern wieder zunichtemacht.

Die Wahl der richtigen Ausrüstung

Deine Werkzeuge bestimmen dein Tempo. Manche Kombinationen erlauben es dir, Abkürzungen zu nehmen, die eigentlich für später gedacht waren. Experimentiere früh mit den verschiedenen Optionen. Das kostet zwar anfangs ein paar Minuten, spart hintenraus aber Stunden. Die Synergien zwischen Hornets Fähigkeiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Wer das System versteht, tanzt förmlich durch die Level.

Hilfe aus der Community nutzen

Scheue dich nicht, in Foren oder auf Plattformen wie Reddit nach Tipps zu suchen, wenn du feststeckst. Oft ist es nur eine Kleinigkeit, die dir fehlt, um weiterzukommen. Es gibt keine Schande darin, sich kurz schlau zu machen, anstatt drei Stunden gefrustet gegen eine unsichtbare Wand zu rennen. Die Community ist sehr hilfsbereit und achtet meistens streng auf Spoiler, damit das eigene Erlebnis nicht getrübt wird.

Der Hype um das Spiel ist absolut gerechtfertigt. Wir bekommen hier ein Paket geschnürt, das in Sachen Umfang und Detailgrad seinesgleichen sucht. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Genieße die Reise durch Pharloom, denn solche Spiele erscheinen nur alle paar Jahre einmal. Die investierte Zeit wird sich in unvergesslichen Momenten und dem befriedigenden Gefühl auszahlen, eine der größten Herausforderungen der modernen Gaming-Geschichte gemeistert zu haben.

  1. Bereite deinen Gaming-Platz vor: Sorge für eine ergonomische Sitzposition und genug Flüssigkeit, da die Sessions lang werden können.
  2. Plane feste Zeiten ein: Blocke dir Abende, an denen du dich voll und ganz auf die Welt einlassen kannst, ohne Ablenkung.
  3. Dokumentiere deinen Fortschritt: Da die Karte riesig ist, helfen kleine Notizen zu unzugänglichen Stellen, um später gezielt mit neuen Fähigkeiten dorthin zurückzukehren.
  4. Bleib geduldig: Frust gehört dazu. Wenn ein Boss nicht beim zehnten Mal liegt, mach eine Pause. Dein Gehirn verarbeitet die Muster im Schlaf besser.
  5. Genieße die Musik: Nutze hochwertige Kopfhörer, um die Atmosphäre und akustische Hinweise auf versteckte Bereiche voll mitzunehmen.
  6. Tausche dich aus: Sprich mit Freunden über deine Entdeckungen. Oft finden andere Wege oder Geheimnisse, die du komplett übersehen hast.
CF

Clara Fischer

In den Artikeln von Clara Fischer stehen Kontext, Genauigkeit und gesellschaftliche Relevanz im Mittelpunkt.