premier inn london new southgate hotel

premier inn london new southgate hotel

Stell dir vor, du landest nach einem langen Flug in Heathrow, hast zwei schwere Koffer dabei und freust dich auf dein Zimmer im Premier Inn London New Southgate Hotel, weil der Preis unschlagbar günstig war. Du öffnest die Karten-App auf deinem Handy und stellst fest, dass du noch über eine Stunde Fahrt vor dir hast, inklusive zweimal Umsteigen in der Rushhour der Tube. In meiner Zeit vor Ort habe ich hunderte Reisende gesehen, die völlig erschöpft an der Rezeption ankamen und erst dann begriffen, dass sie zwar Geld bei der Übernachtung gespart, aber drei Stunden ihres ersten Urlaubstages und eine Menge Nerven im Londoner Nahverkehr verloren haben. Wer dieses Haus bucht, ohne den genauen Radius seiner Aktivitäten zu kennen, zahlt am Ende drauf – entweder durch teure Uber-Fahrten spät in der Nacht oder durch schiere Erschöpfung, die den gesamten Aufenthalt überschattet.

Der Fehler bei der Anreise zum Premier Inn London New Southgate Hotel

Viele Gäste begehen den klassischen Fehler zu glauben, dass "London" im Hotelnamen bedeutet, dass man mal eben in zehn Minuten am Piccadilly Circus ist. Das ist schlichtweg falsch. Die Realität sieht so aus: Das Haus liegt in Zone 4. Wer hier absteigt und jeden Morgen pünktlich um neun Uhr zu den klassischen Sehenswürdigkeiten will, muss sich auf den Pendlerstrom einstellen. Ich habe miterlebt, wie Familien versuchten, mit Kinderwagen in eine überfüllte Great Northern Bahn zu quetschen, nur um dann an der Highbury & Islington Station festzustellen, dass der Aufzug defekt ist.

Der entscheidende Punkt ist die Wahl des richtigen Verkehrsmittels. Viele verlassen sich blind auf Google Maps und landen in Bussen, die im Londoner Berufsverkehr feststecken. Die Lösung ist radikal einfach: Ignoriere den Bus, wenn es irgendwie geht. Nutze den Fußweg zur New Southgate Station. Es sind etwa zehn Minuten, aber diese zehn Minuten entscheiden darüber, ob du eine planbare Verbindung in die City hast oder im Stau auf der North Circular Road stehst. Wer den Weg nicht kennt, läuft oft intuitiv in die falsche Richtung, weil die Beschilderung vor Ort für Ortsfremde tückisch sein kann. Geh immer Richtung Bahnhof, nicht Richtung Arnos Grove, es sei denn, du willst unbedingt die Picadilly Line nutzen, was dich aber oft mehr Zeit kostet, als die National Rail Verbindung nach Moorgate oder King's Cross.

Parkplatzsuche und die Falle mit der North Circular Road

Ein massives Problem, das ich fast täglich gesehen habe, betrifft Gäste mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen. Die Annahme, dass ein Hotel außerhalb des Zentrums automatisch stressfreies Parken bedeutet, ist ein Trugschluss. Das Haus liegt direkt an einer der meistbefahrenen Straßen Londons. Wer hier zur falschen Zeit ankommt, verbringt die erste Stunde seines Aufenthalts damit, eine Einfahrt zu finden, während der Verkehr an einem vorbeirast.

Die Lösung erfordert Vorbereitung. Wenn du mit dem Auto kommst, musst du die Zufahrt über die Station Road genau im Kopf haben. Wer einmal falsch abbiegt, landet auf der A406 in Richtung Osten und braucht gefühlte Ewigkeiten, um wieder umzukehren. Ich erinnere mich an einen Gast, der drei Runden um den Block drehte und so frustriert war, dass er sein Auto fast im Halteverbot stehen ließ. Das kostet in London innerhalb von Minuten ein Vermögen. Prüfe vorher, ob die Parkkapazitäten erschöpft sind. Wenn der hoteleigene Parkplatz voll ist – was am Wochenende oft vorkommt – musst du auf die umliegenden Seitenstraßen ausweichen. Aber Vorsicht: Die Anwohnerparkzonen in Enfield und Barnet sind gnadenlos. Ein falsches Ticket kostet dich mehr als zwei Nächte im Hotel.

💡 Das könnte Sie interessieren: bewohner des antiken italiens

Die falsche Erwartung an die Verpflegung in der direkten Umgebung

Ein weiterer Punkt, an dem viele scheitern, ist die Abendplanung. Southgate ist ein Wohnviertel, kein Ausgehviertel. Wer erwartet, aus der Hoteltür zu treten und eine Auswahl an hippen Restaurants wie in Shoreditch oder Soho vorzufinden, wird bitter enttäuscht. In meiner Praxis habe ich oft Familien gesehen, die um 21 Uhr hungrig durch die Straßen irrten und am Ende bei einer tankstellennahen Fast-Food-Kette landeten, weil sie nicht wussten, dass die guten lokalen Pubs und Restaurants ein Stück entfernt liegen.

Der Weg nach Southgate High Street

Die Lösung ist der kurze Trip nach Southgate oder Palmers Green. Dort findest du echte Londoner Gastronomie, die nicht für Touristen gemacht ist. Das ist eigentlich ein Vorteil, wenn man es weiß. Du bekommst dort fantastisches griechisches oder türkisches Essen zu Preisen, von denen man in Zone 1 nur träumen kann. Aber du musst diesen Weg einplanen. Wer denkt, er könne "mal eben kurz" etwas essen, ohne sich zu bewegen, endet bei labberigen Sandwiches aus dem Supermarktregal. Plane deine Mahlzeiten so, dass du entweder in der Stadt isst, bevor du rausfährst, oder gezielt die Gegend um die Southgate Tube Station ansteuerst.

Premier Inn London New Southgate Hotel und die Logik der Zimmerwahl

Es gibt einen Fehler, den fast jeder macht, der zum ersten Mal in diesem speziellen Haus übernachtet: Man nimmt das Zimmer, das man bekommt, ohne nach der Lage im Gebäude zu fragen. Da das Gebäude direkt an der North Circular Road liegt, ist die Lärmbelastung auf einer Seite des Hauses enorm. Die Fenster sind zwar gut isoliert, aber wer einen leichten Schlaf hat, wird das konstante Rauschen der Autobahn spüren.

Ich habe oft erlebt, dass Gäste mitten in der Nacht umziehen wollten, weil sie die Vibrationen der schweren Lkw unterschätzt hatten. Die Lösung: Frage beim Check-in explizit nach einem Zimmer nach hinten raus, weg von der Hauptstraße. Diese Zimmer blicken oft auf Wohngebiete oder Schienen, was wesentlich ruhiger ist. Ein erfahrener Reisender weiß, dass ein "ruhiges Zimmer" in dieser Lage Gold wert ist. Wenn du schweigend den Schlüssel annimmst, landest du mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Zimmer zur Straßenseite, da diese bei hoher Belegung zuerst gefüllt werden.

Ein Vorher-Nachher-Vergleich der Tagesplanung

Schauen wir uns an, wie zwei verschiedene Ansätze den Tag beeinflussen können.

Der falsche Ansatz (Vorher): Ein Tourist wacht um 8 Uhr auf, trödelt beim Frühstück und verlässt das Haus um 9:15 Uhr. Er läuft zur Bushaltestelle, wartet 10 Minuten auf den Bus 232, der dann 20 Minuten im Stau steht, um ihn zur Wood Green Station zu bringen. Dort quetscht er sich in eine völlig überfüllte Piccadilly Line. Er kommt völlig verschwitzt und genervt um 10:30 Uhr am Leicester Square an. Er hat die beste Zeit des Vormittags verloren und ist bereits erschöpft, bevor das Sightseeing überhaupt beginnt. Abends gegen 23 Uhr stellt er fest, dass die Züge seltener fahren, und zahlt 40 Pfund für ein Taxi, weil er zu müde für die Heimreise mit der Tube ist.

Der richtige Ansatz (Nachher): Ein informierter Gast nutzt den Wecker und verlässt das Haus um 8 Uhr. Er ignoriert den Bus und läuft zügig die 800 Meter zum Bahnhof New Southgate. Er nimmt den Zug um 8:14 Uhr, der ihn in nur 25 Minuten direkt nach Moorgate oder mit Umsteigen in Finsbury Park ins Zentrum bringt. Er sitzt entspannt im Zug, liest Zeitung und steht um 8:45 Uhr mitten in der City. Er hat die Rushhour weitestgehend umgangen. Den Abend plant er so, dass er gegen 20 Uhr in Southgate aus der Tube steigt, dort exzellent und günstig isst und dann mit einem kurzen Fußweg oder einer kurzen Busfahrt zurück im Hotel ist. Er spart pro Tag etwa 90 Minuten Zeit und mindestens 30 Pfund an unnötigen Transportkosten.

Die Fehleinschätzung der "letzten Meile" in der Nacht

Ein unterschätztes Risiko ist der Heimweg nach Mitternacht. Die Züge von King's Cross nach New Southgate fahren nachts nicht im Zehn-Minuten-Takt. Wer den letzten Zug verpasst, landet in der Nachtbus-Odyssee. Ich habe junge Leute gesehen, die dachten, sie könnten die ganze Nacht in Soho feiern und dann problemlos zurückkommen. Das Resultat war eine zweistündige Fahrt mit dem Nachtbus N91, die durch gefühlt jedes Viertel Nordlondons führt.

Nicht verpassen: diesen Beitrag

Die Lösung: Wenn du planst, spät auszugehen, ist dieses Hotel nur dann die richtige Wahl, wenn du ein Budget für ein Uber oder Bolt eingeplant hast. Es ist illusorisch zu glauben, dass man nach einem Konzert in der O2 Arena oder einer Partynacht im West End noch Lust auf die nächtliche Logistik der Zone 4 hat. Buche deine Rückfahrt im Voraus über eine App, sobald du merkst, dass es spät wird. Oft steigen die Preise sprunghaft an, wenn die Clubs schließen. Wer hier spart, wartet an kalten Bushaltestellen in Gegenden, die nachts nicht gerade einladend wirken.

Die Wahrheit über den Komfort und die Ausstattung

Manche Gäste erwarten von einem günstigen Haus in dieser Lage den Standard eines Boutique-Hotels im Zentrum. Das ist ein psychologischer Fehler, der zu schlechter Laune führt. Dieses Haus ist eine funktionale Unterkunft. Es gibt keinen unnötigen Schnickschnack. Der größte Fehler ist es, hier zu viel Zeit "im Hotel" verbringen zu wollen.

Nutze das Haus als das, was es ist: eine saubere, sichere und günstige Basis. Ich habe Leute gesehen, die sich darüber beschwerten, dass es keine Minibar gab oder der Zimmerservice begrenzt war. In dieser Preisklasse investiert die Kette in das Wesentliche: ein gutes Bett und ein funktionierendes Bad. Wer mehr will, muss das Dreifache in Kensington bezahlen. Der praktische Tipp hier: Deck dich im nahegelegenen Supermarkt mit Getränken und Snacks ein, bevor du ins Hotel gehst. Der hoteleigene Automat ist teuer und die Auswahl ist bescheiden. Es gibt einen kleinen Laden in der Nähe des Bahnhofs, der alles hat, was du brauchst.

Realitätscheck

Erfolgreich zu sein mit einer Buchung in dieser Lage bedeutet, die Romantik über Bord zu werfen und sich wie ein Logistikexperte zu verhalten. Wer hier absteigt, tut das aus einem einzigen Grund: um Geld zu sparen. Aber dieses gesparte Geld ist sofort wieder weg, wenn du die Transportlogistik nicht beherrscht.

Du wirst nicht "mitten im Geschehen" sein. Du wirst pendeln. Du wirst die North Circular Road hören. Du wirst lernen, wie das britische Bahnsystem abseits der glänzenden Tube-Pläne funktioniert. Wenn du bereit bist, jeden Tag 60 bis 90 Minuten Reisezeit in Kauf zu nehmen und deine Wege akribisch planst, ist es ein unschlagbarer Deal. Wenn du aber jemand bist, der Flexibilität liebt und gerne mal zwischendurch ins Hotel geht, um die Füße hochzulegen, wirst du hier scheitern und deinen Urlaub hassen. Es gibt keine Abkürzung: In London bezahlst du entweder mit Geld für die Lage oder mit Zeit für die Ersparnis. Wer versucht, beides zu umgehen, zahlt am Ende mit beidem. Das ist die harte Realität des Reisens in einer Metropole. Sei ehrlich zu dir selbst, was dein Energieniveau angeht. Wenn du nach einem Tag auf den Beinen nicht mehr fähig bist, eine 30-minütige Zugfahrt zu koordinieren, dann nimm mehr Geld in die Hand und zieh weiter Richtung Zentrum. Wenn nicht, dann nutze die gesparten Pfunde für ein richtig gutes Steak in der City – aber verpasse um Himmels willen nicht den letzten Zug nach New Southgate.

MN

Markus Neumann

Mit Erfahrung in Newsrooms und Content-Teams erstellt Markus Neumann verständliche, gut recherchierte Beiträge.