riu buena vista hotel tenerife

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Stell dir vor, du landest nach vier Stunden Flug im sonnigen Süden von Teneriffa, nimmst dir ein Taxi nach Playa Paraíso und betrittst die Lobby. Du hast Monate auf diesen Moment gewartet. Doch beim Check-in im Riu Buena Vista Hotel Tenerife merkst du schnell, dass dein Plan, einfach "irgendwie" dort zu entspannen, an der Realität der Anlage scheitert. Ich habe Hunderte Gäste gesehen, die völlig entnervt am Tresen standen, weil sie im Vorfeld die Hanglage und die Weitläufigkeit unterschätzt haben. Wer hier ohne Plan bucht, verbringt die Hälfte seines Urlaubs damit, auf überfüllte Aufzüge zu warten oder kilometerweite Umwege zu den Restaurants zu laufen, nur um dann festzustellen, dass die besten Plätze am Pool schon seit Sonnenaufgang belegt sind. Das kostet dich nicht nur Nerven, sondern raubt dir genau die Erholung, für die du über tausend Euro bezahlt hast.

Die falsche Annahme bei der Zimmerwahl im Riu Buena Vista Hotel Tenerife

Der größte Fehler, den ich immer wieder beobachte, ist die Jagd nach dem günstigsten Preis ohne Blick auf den Lageplan. Viele Reisende buchen die Standardkategorie und erwarten, dass sie den gleichen Komfort wie in einem kleinen Boutique-Hotel haben. In einer Anlage dieser Größe bedeutet "Standard" oft, dass du in den Randbereichen untergebracht bist. Verpassen Sie nicht unseren aktuellen Artikel zu diesen verwandten Artikel.

In meiner Zeit vor Ort war das ein tägliches Drama. Gäste kamen mit brennenden Waden an der Rezeption an, weil sie den Höhenunterschied zwischen dem unteren Poolbereich und den oberen Wohnblöcken nicht auf dem Schirm hatten. Die Anlage ist terrassenförmig in den Fels gebaut. Das sieht auf Fotos toll aus, ist aber in der Praxis eine sportliche Herausforderung. Wenn du Knieprobleme hast oder mit einem Kinderwagen unterwegs bist, wird eine falsche Zimmernummer zum täglichen Hindernisparcours.

Die Lösung ist simpel, aber wird oft ignoriert: Du musst explizit nach Zimmern in der Nähe der Haupteinrichtungen fragen oder direkt die teureren Kategorien wählen, die zentraler liegen. Wer hier spart, zahlt mit Schweiß und Zeit. Es bringt nichts, 50 Euro bei der Buchung zu sparen, wenn du danach jeden Tag zehnmal Treppen steigen musst, auf die du keine Lust hast. Für einen zusätzlichen Einblick auf dieses Ereignis empfehlen wir das aktuelle den Bericht von Urlaubsguru.

Die Zeitfalle beim Buffet und wie man sie umgeht

Viele Urlauber denken, dass All-inclusive bedeutet, man könne essen, wann man will. Technisch gesehen stimmt das, praktisch ist es eine Katastrophe für deine Entspannung. Wer zu den Stoßzeiten erscheint, landet in einer Geräuschkulisse, die eher an eine Bahnhofshalle erinnert als an ein entspanntes Abendessen.

Ich habe beobachtet, wie Familien verzweifelt versuchten, einen Tisch für vier Personen zu finden, während das Personal kaum mit dem Abräumen hinterherkam. Das Problem ist die deutsche Pünktlichkeit. Wenn das Buffet um 18:30 Uhr öffnet, stehen um 18:25 Uhr bereits sechzig Leute Schlange. Das führt zu Stress am Buffet, langen Wartezeiten an den Live-Cooking-Stationen und einer hektischen Atmosphäre.

Der strategische Zeitplan

Ein kluger Gast macht es anders. Anstatt sich in den ersten Ansturm zu werfen, gehst du entweder ganz früh — also wirklich als Erster durch die Tür — oder du wartest bis zur letzten Stunde. In der letzten Stunde ist das Essen immer noch frisch, da ständig nachgelegt wird, aber die Lautstärke sinkt um gefühlte 20 Dezibel. Das spart dir täglich mindestens 30 Minuten Wartezeit und sorgt dafür, dass du nicht mit erhöhtem Puls vom Tisch aufstehst.

Riu Buena Vista Hotel Tenerife und das Problem mit der Lage in Playa Paraíso

Ein häufiger Trugschluss ist die Vorstellung, dass man direkt im Zentrum des Geschehens ist. Playa Paraíso ist nicht Las Américas. Wer hierher kommt und erwartet, abends aus dem Hotel zu stolpern und eine endlose Meile voller Bars und Geschäfte zu finden, wird enttäuscht sein.

Ich habe oft erlebt, wie Gäste frustriert waren, weil sie für jede kleine Besorgung ein Taxi nehmen mussten oder auf den hoteleigenen Shuttle angewiesen waren. Die Umgebung ist eher ruhig und teilweise noch von Baustellen oder brachliegenden Flächen geprägt. Wer mobil sein will, begeht den Fehler, sich auf die öffentlichen Busse zu verlassen. Die Verbindungen sind zwar da, aber bei der Hitze Teneriffas am Straßenrand zu warten, während der Bus voll besetzt an einem vorbeifährt, macht keinen Spaß.

Die Lösung: Mietwagen ab Flughafen. Es gibt im Hotel zwar Parkplätze, aber die sind begrenzt. Wer klug ist, bucht den Wagen so, dass er flexibel ist. Das Riu Buena Vista Hotel Tenerife bietet zwar viel Unterhaltung, aber die wahre Schönheit der Insel erschließt sich nur, wenn man weg von der Anlage kommt. Ohne eigenes Auto bist du in Playa Paraíso faktisch gefangen oder zahlst horrende Summen für Taxis.

Der Pool-Irrtum und der Kampf um die Liegen

Es ist ein altes Klischee, aber in dieser Anlage ist es bittere Realität. Viele denken, dass bei mehreren Pools genug Platz für alle da ist. Das ist mathematisch gesehen falsch. Wenn das Hotel ausgebucht ist, reicht die Anzahl der Schattenplätze schlichtweg nicht aus, wenn jeder Gast eine Liege beansprucht.

Ich habe Gäste gesehen, die um 7:00 Uhr morgens im Pyjama loszogen, um Handtücher zu werfen. Das ist nicht nur peinlich, sondern oft auch völlig umsonst, weil das Personal (zu Recht) dazu übergegangen ist, reservierte Liegen nach einer gewissen Zeit wieder freizugeben. Der Fehler ist hier die Fixierung auf den Hauptpool.

Die Lösung liegt in den kleineren Nebenbereichen oder den Sonnenterrassen, die etwas abseits liegen. Dort ist es meistens viel ruhiger, und man findet auch um 10:00 Uhr noch einen Platz. Wer den ganzen Tag direkt am Geschehen sitzen will, muss den Stress akzeptieren. Wer Ruhe will, muss wandern. Ein Vorher/Nachher-Vergleich macht das deutlich:

Vorher (Der Standard-Weg): Du wachst um 8:30 Uhr auf, frühstückst gemütlich und gehst um 9:45 Uhr zum Pool. Du läufst drei Runden um das gesamte Areal, findest keinen einzigen freien Platz im Schatten, wirst wütend auf die "Handtuch-Reservierer" und landest schließlich auf einer ungemütlichen Betonmauer oder gehst frustriert zurück aufs Zimmer. Dein Vormittag ist gelaufen.

Nachher (Der Profi-Weg): Du weißt, dass der Hauptpool eine Kampfzone ist. Du nimmst dein Buch und gehst direkt zu den etwas höher gelegenen Terrassen oder den Infinity-Pool-Bereichen, die weniger zentral liegen. Du findest sofort eine freie Liege, genießt die Aussicht auf La Gomera und hast bereits die erste Stunde gelesen, während die anderen unten noch diskutieren. Du sparst dir den Ärger und startest entspannt in den Tag.

Die Unterschätzung des Windes an der Küste

Teneriffa ist die Insel des ewigen Frühlings, aber Playa Paraíso ist windanfällig. Ein riesiger Fehler ist es, die Kleidung nur auf 25 Grad und Sonnenschein auszulegen. Wenn der Passatwind weht, kühlt es abends empfindlich ab, besonders auf den offenen Terrassen der Anlage.

Ich habe unzählige Gäste gesehen, die abends in kurzen Hosen und T-Shirts beim Abendessen zitterten, weil sie dachten, in Spanien sei es immer heiß. Das Hotel ist so konstruiert, dass der Wind oft durch die Gänge und über die Terrassen fegt. Das ist im Hochsommer angenehm, aber in den Wintermonaten oder im Frühjahr echt unangenehm.

Packe immer eine leichte winddichte Jacke oder einen dicken Pulli ein. Das klingt banal, ist aber der Unterschied zwischen einem gemütlichen Cocktail an der Bar und einem fluchtartigen Rückzug ins Hotelzimmer. Wer das ignoriert, fängt sich im schlimmsten Fall eine Erkältung ein und verbringt drei Tage des kostbaren Urlaubs im Bett.

Das Missverständnis mit dem Strandzugang

Ein Fehler, der regelmäßig zu Beschwerden führt: Die Annahme, das Hotel hätte einen klassischen Sandstrand direkt vor der Tür. Wer das glaubt, hat die Geografie der Insel nicht verstanden. Die Küste hier ist steinig und zerklüftet.

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In meiner Zeit dort musste ich oft erklären, dass der kleine Strandabschnitt unterhalb des Hotels kein Privatstrand ist und oft nicht den Erwartungen an einen "Traumstrand" entspricht. Wer feinen, hellen Sand will, muss nach Playa del Duque oder weiter südlich fahren.

Die Lösung ist die realistische Erwartungshaltung. Nutze das Hotel für die Poollandschaft und die Aussicht, aber plane Strandtage gezielt an anderen Orten ein. Wer erwartet, jeden Morgen aus dem Zimmer direkt in den weichen Sand zu fallen, wird im Riu Buena Vista Hotel Tenerife enttäuscht werden. Es ist ein Klippenhotel mit Meerblick, kein Strandresort im karibischen Sinne.

Der Realitätscheck: Was es wirklich braucht

Erfolg im Urlaub bedeutet hier nicht, dass alles perfekt ist, sondern dass man die Systematik der Anlage versteht. Dieses Hotel ist eine Maschine. Es ist darauf ausgelegt, große Massen effizient zu verpflegen und zu unterhalten. Wenn du individuelle Betreuung und absolute Stille suchst, bist du hier schlichtweg falsch.

Um hier eine gute Zeit zu haben, musst du proaktiv sein. Du musst deine Essenszeiten planen, du musst deine Zimmerlage im Vorfeld recherchieren und du musst akzeptieren, dass du in einer großen Ferienanlage bist. Wer mit der Einstellung kommt, dass das Personal jeden Wunsch von den Lippen abliest, ohne dass man etwas sagt, wird scheitern. Das Team arbeitet hart, aber bei über 500 Zimmern ist Individualität ein Luxusgut, das man sich durch Freundlichkeit und klare Kommunikation selbst erarbeiten muss.

Es ist kein Selbstläufer. Ein gelungener Aufenthalt erfordert logistische Planung. Wenn du bereit bist, die Stoßzeiten zu meiden und die Weitläufigkeit als Trainingseinheit zu sehen, wirst du eine großartige Zeit haben. Wenn du aber erwartest, dass sich die Anlage deinen Bedürfnissen anpasst, wirst du eine Woche lang nur Fehler und Mängel sehen. Teneriffa ist wunderschön, und dieses Hotel bietet eine der besten Aussichten der Insel — aber nur für diejenigen, die wissen, wie man das System bedient.

SB

Stefan Braun

Stefan Braun hat für verschiedene Online-Redaktionen gearbeitet und steht für Qualitätsjournalismus mit Substanz.