rixos bab al bahr ras al khaimah united arab emirates

rixos bab al bahr ras al khaimah united arab emirates

Wer an die Emirate denkt, hat oft sofort die glitzernden Fassaden von Dubai oder die monumentale Architektur von Abu Dhabi im Kopf. Aber wer wirklich entspannen will, ohne ständig die Kreditkarte für jedes Wasser oder jeden Snack zücken zu müssen, landet früher oder später im Rixos Bab Al Bahr Ras Al Khaimah United Arab Emirates. Es ist eines dieser Resorts, die das Konzept des Ultra-All-Inclusive nicht nur als Marketingfloskel nutzen, sondern tatsächlich leben. Ich habe viele Hotels in der Region gesehen, die sich mit Luxus schmücken, aber oft an den Details scheitern. Hier ist das anders. Das Hotel liegt auf der künstlich angelegten Insel Marjan Island und bricht mit dem typischen Hochhaus-Design, das man aus der Nachbaremmitrat Dubai kennt. Stattdessen erinnern die Gebäude an Pyramiden. Das schafft eine fast schon dörfliche Atmosphäre, trotz der schieren Größe der Anlage.

Die Wahrheit über Ultra-All-Inclusive in den Emiraten

In Deutschland kennen wir All-Inclusive oft von mittelmäßigen Buffets am Mittelmeer. In den Arabischen Emiraten spielt das in einer ganz anderen Liga. Wenn ich sage, dass man hier rund um die Uhr verpflegt wird, dann meine ich das auch so. Es geht nicht nur um das Frühstück, Mittag- und Abendessen. Es geht um Markengetränke, hochwertige Cocktails und eine Auswahl an Restaurants, die man in einer Woche kaum alle durchtesten kann.

Kulinarik jenseits des Einheitsbreis

Das Herzstück der Anlage ist das Seven Heights. Das Buffet ist riesig. Man verläuft sich beim ersten Mal fast zwischen den Stationen für arabische Vorspeisen, internationale Klassiker und die Live-Cooking-Bereiche. Aber der eigentliche Clou sind die A-la-carte-Restaurants. Wer Fisch mag, geht ins Fishbone. Wer Lust auf Fleisch hat, reserviert einen Tisch im Meat Point. Oft machen Gäste den Fehler und buchen nur das Buffet. Mein Rat: Reserviert die Spezialitätenrestaurants direkt nach der Ankunft. Die Plätze sind begehrt. Besonders das Lalezar, das türkische Restaurant, ist eine Hommage an die Wurzeln der Hotelkette. Hier schmeckt man die Qualität der Zutaten. Es ist kein Vergleich zu den aufgewärmten Speisen, die man in manchen Billig-Resorts vorgesetzt bekommt.

Trinkkultur und Bars

Ein oft unterschätzter Punkt in dieser Region ist der Alkohol. In vielen Hotels in den Emiraten sind die Preise für ein Bier oder ein Glas Wein astronomisch. Da kostet das Feierabendbier schnell mal 12 bis 15 Euro. Im Rixos Bab Al Bahr Ras Al Khaimah United Arab Emirates ist das alles im Reisepreis enthalten. Das spart am Ende des Urlaubs hunderte, wenn nicht tausende Euro, besonders wenn man als Gruppe oder Familie reist. Die Mojito Bar ist abends der Treffpunkt schlechthin. Die Barkeeper wissen, was sie tun. Sie mischen keine wässrigen Drinks, sondern nutzen vernünftige Spirituosen. Das ist der feine Unterschied, den man bei einem echten Ultra-All-Inclusive-Konzept erwartet.

Das Rixos Bab Al Bahr Ras Al Khaimah United Arab Emirates als Familienparadies

Viele Luxushotels in der Region wirken steif. Man traut sich kaum, mit Sand an den Füßen durch die Lobby zu laufen. Hier ist das Klima entspannter. Das Resort ist massiv auf Familien ausgerichtet. Das merkt man vor allem am Rixy Club. Das ist kein liebloser Raum mit zwei Plastikspielzeugen und einem gelangweilten Animateur. Das Programm ist durchgetaktet. Es gibt Wettbewerbe, Shows und sogar ein eigenes Kinderkino.

Kinderbetreuung mit System

Eltern kennen das Problem: Man will mal zwei Stunden Ruhe am Pool, hat aber ein schlechtes Gewissen. Im Rixy Club sind die Mitarbeiter gut geschult. Sie sprechen oft mehrere Sprachen, was für deutsche Urlauber ein riesiger Vorteil ist. Die Kinder werden nicht nur geparkt, sie werden unterhalten. Das führt dazu, dass die Poolbereiche für Erwachsene tatsächlich etwas ruhiger bleiben. Es gibt eine klare Trennung. Wer Action will, geht zum Hauptpool mit der Musik und den Animateuren. Wer lesen will, sucht sich ein Plätzchen am Adult-Only-Pool. Diese räumliche Trennung funktioniert erstaunlich gut.

Teenager und Action

Für die älteren Kinder gibt es den Teens Club. Hier stehen Spielekonsolen, Billardtische und es werden sportliche Turniere organisiert. Ras Al Khaimah bietet zudem eine Umgebung, die viel rauer und natürlicher ist als Dubai. Wer das Resort mal verlassen will, sollte sich den Jebel Jais ansehen. Dort befindet sich die längste Zipline der Welt. Informationen dazu findet man direkt auf der Seite von Visit Ras Al Khaimah. Das ist ein krasser Kontrast zum Strandleben, aber absolut empfehlenswert für den Adrenalinkick zwischendurch.

Zimmer und Wohnkomfort

Die Zimmerkapazität ist beeindruckend. Über 600 Einheiten gibt es hier. Das klingt nach Massenabfertigung, fühlt sich vor Ort aber nicht so an. Die Zimmer sind in warmen Tönen gehalten. Viel Beige, viel Holz, viel Stein. Das Design ist zeitlos. Wer mit Kindern reist, sollte unbedingt die Family Suiten ins Auge fassen. Diese haben zwei getrennte Schlafzimmer. Privatsphäre im Urlaub ist Luxus. Die Badezimmer sind großzügig geschnitten. Die Regenduschen haben ordentlich Druck – in Wüstenregionen ist das keine Selbstverständlichkeit.

Welche Lage ist die beste?

Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Fragt nach einem Zimmer in den Gebäuden, die näher am Strand liegen. Die Wege in der Anlage können lang werden. Wenn man dreimal am Tag zum Restaurant und zurück läuft, merkt man das in den Beinen. Zimmer mit Meerblick kosten natürlich mehr, lohnen sich aber wegen der Sonnenuntergänge über dem Persischen Golf. Der Blick auf das azurblaue Wasser morgens nach dem Aufstehen setzt den Ton für den ganzen Tag.

Sauberkeit und Service

Der Zimmerservice ist flink. Die Minibar wird täglich aufgefüllt. Und ja, auch die Minibar ist Teil des All-Inclusive-Pakets. Wasser, Softdrinks und Bier sind immer da. Die Reinigungskräfte sind gründlich. Ich habe selten Staub in den Ecken gefunden, was bei der Menge an Gästen eine logistische Meisterleistung ist. Das Personal ist generell das Rückgrat des Hauses. Man merkt, dass hier ein System dahintersteckt. Jeder weiß, was er zu tun hat.

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Wellness und Entspannung im Anjana Spa

Man kann nicht über dieses Hotel schreiben, ohne das Spa zu erwähnen. Es ist eines der größten in der Region. Das türkische Hamam ist das Highlight. Es ist majestätisch. Marmor überall. Die Hitze entspannt die Muskeln sofort. Massagen kosten extra, aber der Zugang zu den Saunen, dem Dampfbad und dem Hamam-Bereich ist oft inkludiert. Ich empfehle jedem, mindestens einmal eine traditionelle Schaummassage zu buchen. Es ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

Sport und Fitness

Wer die Kalorien vom Buffet wieder loswerden will, findet ein gut ausgestattetes Fitnessstudio vor. Es gibt auch Kurse wie Yoga oder Wassergymnastik. Der Strand ist breit und feinsandig. Man kann kilometerweit laufen. Das Wasser ist flach abfallend, was ideal für Kinder ist. Quallen sind selten ein Thema, da das Hotel Netze einsetzt, um die Schwimmbereiche sicher zu halten. Sicherheit wird hier großgeschrieben. Überall sind Rettungsschwimmer positioniert, die ihre Arbeit ernst nehmen.

Warum Ras Al Khaimah die bessere Wahl sein kann

Dubai ist toll für Shopping und Sightseeing. Aber es ist laut. Es ist hektisch. Ras Al Khaimah ist das ruhigere Emirat. Es ist bodenständiger. Die Preise für Ausflüge sind oft niedriger. Man ist schneller in den Bergen. Das Klima ist einen Tick angenehmer, da es etwas weniger Luftfeuchtigkeit als direkt an der Küste von Dubai geben kann, auch wenn das im Hochsommer kaum ins Gewicht fällt. Für Reisende aus Deutschland ist der Flughafen Dubai (DXB) der Hauptankunftspunkt. Der Transfer zum Resort dauert etwa eine Stunde. Das ist absolut machbar. Manche Airlines fliegen auch direkt den Flughafen Ras Al Khaimah an, was den Stress nochmals reduziert. Aktuelle Reisehinweise und Einreisebestimmungen findet man immer beim Auswärtigen Amt. Es ist klug, dort vor Abflug kurz reinzuschauen.

Nachhaltigkeit im Tourismus

Ein Thema, das auch in den Emiraten immer wichtiger wird, ist die Nachhaltigkeit. Große Resorts wie dieses stehen vor der Herausforderung, Wasser und Energie in einer Wüstenumgebung zu sparen. Es gibt Initiativen zur Reduzierung von Plastikmüll. Man findet immer häufiger Glasflaschen statt Plastik. Auch bei der Lebensmittelverschwendung wird nachgesteuert. Das Buffet ist zwar riesig, aber die Portionen werden oft frisch zubereitet, um Abfall zu minimieren. Das ist ein Prozess, aber der Wille ist erkennbar.

Logistik und Planung

Wenn du eine Reise planst, solltest du die Ferienzeiten im Blick haben. In den deutschen Herbstferien oder über Weihnachten ist das Hotel oft ausgebucht. Die Preise ziehen dann kräftig an. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April. Dann sind die Temperaturen perfekt. 25 bis 30 Grad. Man kann draußen sitzen, ohne sofort zu schwitzen. Im Sommer wird es extrem heiß. 40 Grad plus sind die Regel. Das ist nur was für Leute, die Hitze wirklich lieben oder den ganzen Tag im klimatisierten Innenbereich bleiben wollen.

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Kosten-Nutzen-Rechnung

Manche schrecken vor dem Preis für eine Woche im Rixos zurück. Aber man muss das gegenrechnen. Wenn ich in einem normalen Hotel in Dubai übernachte, zahle ich für ein Abendessen für zwei Personen locker 100 Euro. Plus Getränke über den Tag verteilt. Im Rixos Bab Al Bahr Ras Al Khaimah United Arab Emirates ist das alles bezahlt. Am Ende ist es oft günstiger, diesen Festpreis zu wählen, als sich von Rechnung zu Rechnung zu hangeln. Es nimmt den Stress aus dem Urlaub. Man muss nicht überlegen, ob man sich das zweite Eis oder den dritten Cocktail noch leistet. Man macht es einfach.

Unterhaltung am Abend

Wenn die Sonne untergeht, verwandelt sich das Resort. Es gibt Live-Musik in den Bars. Auf der Hauptbühne finden Shows statt. Das Niveau der Darbietungen ist hoch. Es sind oft professionelle Tänzer und Akrobaten, die eingeflogen werden. Es ist keine typische "Hotel-Animation", bei der die Animateure morgens Dart spielen und abends Theater machen. Hier herrscht echte Professionalität. Wer es ruhiger mag, zieht sich in die Zigarrenlounge zurück oder spaziert am beleuchteten Strand entlang. Die Atmosphäre ist sicher. Man kann sich frei bewegen, auch spät in der Nacht.

Shopping in der Nähe

Falls doch mal Langeweile aufkommt: Die Al Hamra Mall ist nur ein paar Minuten mit dem Taxi entfernt. Es ist keine gigantische Mall wie die Dubai Mall, aber man bekommt alles, was man braucht. Markenkleidung, Supermärkte, Souvenirs. Es ist ein netter Ausflug für einen Nachmittag. Taxis sind in den Emiraten sehr günstig und zuverlässig. Man nutzt am besten die offiziellen Fahrzeuge mit Taxameter.

Praktische Tipps für deinen Aufenthalt

Packe genug Sonnenschutz ein. Die Strahlung in der Wüste ist tückisch, selbst wenn ein leichter Wind weht. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist Pflicht, besonders für Kinder. Kleidungstechnisch ist das Resort entspannt, aber in den A-la-carte-Restaurants wird abends gerne "Smart Casual" gesehen. Das heißt: Kurze Hosen beim Mann sind okay, wenn sie schick sind, aber verzichte auf das Achselshirt beim Abendessen. Ein bisschen Respekt vor der lokalen Kultur und dem Ambiente des Hauses gehört dazu.

  1. Reserviere deine Restaurantbesuche sofort nach dem Check-in.
  2. Nutze die Rixy App, falls vorhanden, für aktuelle Infos zum Programm.
  3. Trinkgeld ist kein Muss, wird aber bei gutem Service sehr geschätzt. Ein paar Dirham bewirken oft Wunder beim Servicelevel.
  4. Nimm dir Zeit für den Jebel Jais Ausflug. Die Straße nach oben ist architektonisch beeindruckend.
  5. Probiere den türkischen Kaffee im Lobby-Café. Er ist authentisch und stark.

Wer einen unbeschwerten Urlaub sucht, bei dem man sich um absolut nichts kümmern muss, ist hier richtig. Die Kombination aus orientalischer Gastfreundschaft und türkischem All-Inclusive-Know-how ist eine Mischung, die funktioniert. Es ist kein Ort für Individualreisende, die einsame Buchten suchen. Es ist ein Ort für Genießer, Familien und Leute, die Luxus ohne steife Etikette wollen. Das Resort bietet ein Gesamtpaket, das in dieser Qualität schwer ein zweites Mal zu finden ist. Man kommt an, streift das Armband über und der Alltag ist sofort meilenweit entfernt.

In den letzten Jahren hat sich Ras Al Khaimah massiv entwickelt. Es gibt immer mehr Konkurrenz, aber dieses Haus behauptet seinen Spitzenplatz durch Beständigkeit. Der Service ist über die Jahre hinweg stabil geblieben. Das ist in einer Branche, die von hoher Personalfluktuation geprägt ist, eine echte Leistung. Man sieht oft dieselben Gesichter bei den Mitarbeitern, was für ein gutes Arbeitsklima spricht. Das überträgt sich eins zu eins auf den Gast. Wer einmal dort war, kommt oft wieder. Das ist wohl das größte Kompliment, das man einem Hotel machen kann. Es ist kein billiger Urlaub, aber es ist seinen Preis wert. Man zahlt für die Freiheit, im Urlaub einfach "Ja" zu sagen – zu jedem Dessert, zu jeder Aktivität und zu jedem Moment der Entspannung. Genau das sollte Urlaub schließlich sein. Wer bereit ist, sich auf dieses Konzept einzulassen, wird eine großartige Zeit erleben. Die Emirate haben viele Gesichter, und dieses hier ist eines der entspanntesten und genussvollsten. Am Ende zählt das Erlebnis, und das wird hier definitiv geliefert. Man muss nur hinfliegen und es genießen. Alles andere regelt das Team vor Ort. So einfach kann Urlaub sein, wenn man das richtige Ziel wählt. Viel Spaß bei der Planung und eine gute Reise in den Orient. Es lohnt sich wirklich, dieses Stück Wüstenluxus selbst zu erleben.

SB

Stefan Braun

Stefan Braun hat für verschiedene Online-Redaktionen gearbeitet und steht für Qualitätsjournalismus mit Substanz.