westfield mall of the netherlands foto's

westfield mall of the netherlands foto's

Wer zum ersten Mal vor diesem gigantischen Komplex in Leidschendam steht, begreift sofort, dass das hier nichts mit dem verstaubten Image alter Einkaufszentren zu tun hat. Die Architektur wirkt wie eine fließende Skulptur aus weißem Beton und Glas. Wenn du online nach Westfield Mall of the Netherlands Foto's suchst, bekommst du einen ersten Eindruck von der schieren Größe dieser 117.000 Quadratmeter großen Erlebniswelt. Aber Bilder allein fangen die Atmosphäre nicht ein. Es riecht nach frischen Waffeln aus der „Fresh" Markthalle und das Licht bricht sich in einer Weise an den Fassaden, die man selbst erleben muss. Ich war dort und habe mir jeden Winkel angesehen.

Die visuelle Wucht der Architektur und Westfield Mall of the Netherlands Foto's

Das Design stammt vom Architekturbüro MVSA Architects. Die Architekten haben sich von einem Seidenschal inspirieren lassen. Das klingt im ersten Moment nach Marketing-Blabla, aber wenn man davorsteht, macht es Klick. Die Fassade schmiegt sich an das Gebäude. Es gibt keine harten Kanten. Alles fließt. Das Herzstück ist der zentrale Platz. Dort hängen riesige, geschwungene Lichtinstallationen von der Decke. Sie verändern ihre Farbe je nach Tageszeit.

Das Lichtkonzept und seine Wirkung

Licht spielt in diesem Zentrum die Hauptrolle. Es gibt kaum dunkle Ecken. Die Deckenhöhen sind teilweise so extrem, dass man sich eher wie in einer Kathedrale des Konsums fühlt als in einem Laden. Durch die riesigen Glasdächer fällt natürliches Tageslicht ein. Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber den typischen, fensterlosen Bunkern, die wir aus deutschen Innenstädten kennen. Man verliert das Zeitgefühl nicht so schnell. Das ist clever gemacht. Es hält die Besucher länger im Gebäude.

Baumaterialien und Texturen

Man hat hier nicht am Material gespart. Der Boden besteht aus hochwertigem Naturstein. Die Säulen sind mit speziellen Paneelen verkleidet, die den Schall schlucken. Selbst wenn es samstags richtig voll wird, ist der Lärmpegel erträglich. Das ist ein Detail, das man auf Bildern oft übersieht. Die Haptik der Oberflächen ist edel. Überall finden sich Sitzgelegenheiten, die nicht nach billigem Plastik aussehen, sondern nach Designermöbeln.

Warum die Anreise aus Deutschland lohnt

Viele fragen sich, ob man für ein Einkaufszentrum wirklich über die Grenze fahren sollte. Die Antwort ist ein klares Ja. Die Mall liegt strategisch günstig zwischen Den Haag und Leiden. Von NRW aus bist du in gut zwei bis zweieinhalb Stunden dort. Das Parken ist ein echtes Highlight. Es gibt 4.000 Parkplätze und sie sind komplett kostenlos. Das ist für niederländische Verhältnisse fast schon eine Sensation. Normalerweise zahlt man in Städten wie Amsterdam oder Utrecht ein Vermögen für eine Stunde im Parkhaus.

Parken und Erreichbarkeit

Die Parkhäuser sind modern. Es gibt ein Leitsystem mit grünen und roten Lichtern über jedem Platz. Das spart Nerven. Die Einfahrten sind breit genug für moderne SUVs. Wer mit dem Elektroauto kommt, findet zahlreiche Ladestationen. Von der Autobahn A4 aus ist das Zentrum perfekt ausgeschildert. Wer lieber mit der Bahn fährt, nimmt die Tram vom Bahnhof Den Haag Centraal. Die Haltestelle befindet sich direkt vor dem Haupteingang.

Vergleich mit deutschen Centern

Vergleicht man das Westfield mit dem Centro in Oberhausen oder der Mall of Berlin, gewinnt die niederländische Variante durch das Gesamtkonzept. Es geht nicht nur um Masse. Es geht um Ästhetik. In Deutschland wirken Malls oft funktional. Hier in Leidschendam wirkt alles kuratiert. Die Mischung der Läden ist anders. Viele Marken nutzen diesen Standort als Flagship-Store für ganz Europa.

Kulinarische Highlights in der Fresh Markthalle

Vergiss den typischen Food-Court mit klebrigen Tischen und Fast-Food-Ketten. In der Mall of the Netherlands gibt es die Zone „Fresh". Das ist eine moderne Interpretation einer Markthalle. Hier findest du lokale Spezialitäten und gehobene Gastronomie. Es gibt dort handgemachte Schokolade, frischen Fisch und natürlich niederländischen Käse.

Regionale Spezialitäten und internationale Küche

Ein Besuch bei Robèrt van Beckhoven ist Pflicht. Er ist ein bekannter Bäcker in den Niederlanden. Seine Backstube ist verglast. Man kann zusehen, wie die Teigwaren entstehen. Das ist echtes Handwerk. Wer es herzhaft mag, geht zu den Fischständen. Ein frisch belegtes Brötchen mit Kibbeling ist dort ein Standard. Aber auch die internationale Küche ist stark vertreten. Es gibt authentisches Sushi, libanesische Mezze und italienische Pasta, die vor deinen Augen frisch zubereitet wird.

Die Atmosphäre beim Essen

Die Sitzbereiche sind in verschiedene Themenzonen unterteilt. Es gibt ruhigere Ecken für Paare und große Tafeln für Familien. Alles ist extrem sauber. Das Personal räumt ständig ab. Man fühlt sich wertgeschätzt. Es ist kein Ort, an dem man sein Essen schnell herunterschlingt, um weiterzurennen. Man bleibt sitzen und genießt. Die Preise sind etwas höher als beim Discounter, aber die Qualität rechtfertigt das absolut.

Shopping als Event und Erlebnis

Die Ladenzeilen sind breit. Man tritt sich nicht gegenseitig auf die Füße. Das ist wichtig für das Wohlbefinden. Die großen Marken wie Zara, H&M oder Nike haben hier gigantische Verkaufsflächen. Sie zeigen dort ihre neuesten Kollektionen, die man oft in kleineren Filialen gar nicht findet.

Flagship-Stores und Exklusivität

Nike hat dort zum Beispiel ein Konzept umgesetzt, bei dem Sport und Technik verschmelzen. Es gibt interaktive Bildschirme und Möglichkeiten, Produkte zu personalisieren. Auch Automarken wie Tesla oder Polestar haben dort Showrooms. Es ist eine Mischung aus Autohaus und Kunstgalerie. Man kann sich die Autos in aller Ruhe ansehen, ohne dass sofort ein Verkäufer im Nacken sitzt.

Kleine Boutiquen und lokale Marken

Neben den Global Playern gibt es auch viele niederländische Labels. Das macht den Charme aus. Marken wie Rituals kommen von hier und präsentieren sich entsprechend opulent. Es gibt Läden für Inneneinrichtung, die so geschmackvoll dekoriert sind, dass man am liebsten direkt einziehen würde. Wer Westfield Mall of the Netherlands Foto's betrachtet, sieht oft nur die großen Hallen, aber die kleinen Details in den Schaufenstern der Boutiquen machen den eigentlichen Reiz aus.

Unterhaltung jenseits des Einkaufens

Wenn die Füße müde werden, bietet das Zentrum genug Alternativen. Das Kinepolis Kino ist eines der modernsten im Land. Die Sitze sind bequem und die Technik ist auf dem neuesten Stand. Es gibt dort oft Filme in Originalfassung mit Untertiteln, was für deutsche Besucher kein Problem sein sollte.

Freizeitaktivitäten für Familien

Für Kinder gibt es spezielle Spielbereiche. Die sind nicht einfach nur in eine Ecke geschoben. Sie sind Teil des Designs. Es gibt auch Bowlingbahnen und Gaming-Zonen. Das Gamestate ist riesig. Dort stehen hunderte Spielautomaten und Arcade-Klassiker. Es ist ein Paradies für Jugendliche und Erwachsene, die gerne zocken.

Wellness und Entspannung

Sogar ein bisschen Wellness ist möglich. Es gibt diverse Beauty-Lounges und Barbershops. Wer sich während des Trips die Haare schneiden lassen oder eine Gesichtsbehandlung möchte, findet hier Profis. Das trägt alles dazu bei, dass man hier einen ganzen Tag verbringen kann, ohne dass es langweilig wird.

Praktische Tipps für deinen Besuch

Damit der Ausflug ein Erfolg wird, musst du ein paar Dinge beachten. Die Niederlande sind in vielen Dingen weiter als wir, besonders beim Thema Bezahlen. Bargeld wird zwar noch akzeptiert, aber die Karte ist König. Sogar Kleinstbeträge zahlt man dort kontaktlos.

Die beste Besuchszeit

Samstage sind extrem voll. Das sollte man wissen. Wer es entspannt mag, kommt unter der Woche. Dienstag oder Mittwoch sind ideal. Die Mall öffnet meistens um 10 Uhr. Wenn du pünktlich da bist, hast du die ersten zwei Stunden fast für dich alleine. Die Geschäfte schließen abends meist um 20 Uhr, die Gastronomie bleibt länger offen.

Hunde und Haustiere

Ein wichtiger Punkt für viele Reisende: Hunde sind in den allgemeinen Bereichen der Mall erlaubt. Das ist in den Niederlanden oft lockerer als in Deutschland. In die einzelnen Läden darf man sie meistens nicht mitnehmen, aber im Gebäude selbst ist es kein Problem. Überall stehen Wassernäpfe bereit. Das ist gelebte Gastfreundschaft.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Die Unibail-Rodamco-Westfield Gruppe legt Wert auf eine grüne Strategie. Das Gebäude ist nach BREEAM-Standards zertifiziert. Das ist ein internationales System zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden. Es geht um Energieeffizienz, Wasserverbrauch und die Verwendung von ökologischen Baustoffen.

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Grüne Architektur in der Praxis

Auf dem Dach befinden sich Solaranlagen. Das Regenwasser wird aufgefangen und für die Bewässerung der Pflanzen im Innenraum genutzt. Es gibt viele echte Pflanzen in der Mall. Sie verbessern das Raumklima spürbar. Es ist kein steriler Raum, sondern ein Ort, der atmet.

Lokale Integration

Das Zentrum sieht sich nicht als Fremdkörper. Es arbeitet eng mit der Gemeinde Leidschendam-Voorburg zusammen. Viele Arbeitsplätze wurden für Menschen aus der Region geschaffen. Es gibt regelmäßig Events, bei denen lokale Künstler oder Vereine eine Bühne bekommen. Das schafft Akzeptanz in der Bevölkerung.

Digitale Helfer und die Westfield App

Bevor du losfährst, solltest du dir die App des Zentrums herunterladen. Sie bietet einen interaktiven Plan. Man verläuft sich sonst leicht. Die App zeigt dir auch aktuelle Angebote und Rabatte an. Manchmal gibt es exklusive Gutscheine für die Gastronomie.

WLAN und Konnektivität

Das WLAN im gesamten Gebäude ist kostenlos und verdammt schnell. In Deutschland kämpfen wir oft mit Funklöchern in Betonbauten. Hier hast du überall vollen Empfang. Das ist ideal, um zwischendurch mal nach weiteren Infos zu suchen oder Standorte mit Freunden zu teilen.

Barrierefreiheit für alle

Das gesamte Zentrum ist barrierefrei. Es gibt keine Stufen, die man nicht mit einem Aufzug oder einer Rampe umgehen kann. Die Gänge sind breit genug für Rollstühle und große Kinderwagen. Auch die Toilettenanlagen sind vorbildlich gestaltet. Es gibt genügend Wickelräume, die sauber und modern sind.

Warum dieses Konzept die Zukunft ist

Der Einzelhandel hat es schwer gegen den Online-Handel. Aber Orte wie die Mall of the Netherlands zeigen, wie es funktionieren kann. Man verkauft nicht nur Produkte. Man verkauft ein Erlebnis. Menschen gehen dorthin, um Zeit zu verbringen, nicht nur um eine Hose zu kaufen.

Die Verbindung von Online und Offline

Viele Läden bieten „Click and Collect" an. Man bestellt online und holt es vor Ort ab. Der Vorteil ist, dass man es direkt anprobieren und bei Nichtgefallen sofort zurückgeben kann. Man spart sich den Stress mit der Post. Zudem bekommt man eine Beratung, die der Algorithmus bei Amazon nicht leisten kann.

Eventcharakter statt Warenhaus-Muff

Es finden regelmäßig Live-Events statt. Mal ist es eine Modenschau, mal ein Konzert oder eine Kochshow. Das sorgt für Abwechslung. Jedes Mal, wenn du kommst, sieht es ein bisschen anders aus. Die Dekoration wird saisonal angepasst. Zur Weihnachtszeit ist das Gebäude ein Lichtermeer. Im Sommer wirkt alles luftig und hell.

Die Umgebung erkunden

Wenn du schon mal da bist, solltest du dir auch die nähere Umgebung ansehen. Leidschendam selbst ist ein hübscher Ort mit typisch niederländischen Kanälen. Den Haag ist nur einen Katzensprung entfernt. Dort kannst du zum Strand nach Scheveningen fahren.

Den Haag und das Mauritshuis

In Den Haag wartet das Mauritshuis auf dich. Dort hängt das berühmte Gemälde „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge". Es ist ein toller Kontrast zum modernen Shopping-Zentrum. Erst Hightech-Konsum, dann klassische Kunst. Das lässt sich wunderbar an einem Wochenende kombinieren.

Delft und seine Geschichte

Auch Delft ist schnell erreichbar. Die Stadt ist bekannt für ihr blau-weißes Porzellan. Die Altstadt ist wunderschön und bietet viele kleine Cafés direkt am Wasser. Wer also einen Trip plant, sollte die Mall als Basis nehmen und die Städte drumherum erkunden.

Dein nächster Schritt zur perfekten Shopping-Tour

Du hast jetzt einen guten Überblick. Die Planung ist der halbe Spaß. Hier ist eine Liste, was du jetzt tun solltest, um das Beste aus deinem Besuch herauszuholen:

  1. Checke die offizielle Webseite der Westfield Mall of the Netherlands für tagesaktuelle Öffnungszeiten. Es gibt manchmal Sonderöffnungszeiten an Feiertagen.
  2. Lade die App herunter und melde dich für das Treueprogramm an. Das kostet nichts und bringt manchmal Rabatte beim Parken oder in den Restaurants.
  3. Plane deine Route. Wenn du aus NRW kommst, nutze die A3/A12 oder die A57/A77. Achte auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den Niederlanden (tagsüber 100 km/h).
  4. Reserviere einen Tisch, wenn du in einem speziellen Restaurant essen willst. Besonders am Wochenende sind beliebte Plätze in der Markthalle schnell weg.
  5. Packe bequeme Schuhe ein. Du wirst kilometerweise laufen. Das unterschätzt man bei der ersten Ansicht der Karten oft.

Ein Tag in diesem Zentrum ist anstrengend, aber inspirierend. Es ist eine andere Welt. Wer einmal dort war, sieht deutsche Einkaufszentren mit anderen Augen. Es geht um Qualität, Licht und ein Gefühl von Luxus, das trotzdem für jeden zugänglich ist. Ob du nun für die Mode kommst, für das Essen oder einfach nur, um die beeindruckende Architektur zu bestaunen – die Reise lohnt sich definitiv. Am Ende wirst du mit vielen Eindrücken nach Hause fahren, die weit über das hinausgehen, was man auf einem Bildschirm sieht. Es ist ein Ort, der zeigt, dass der stationäre Handel eine Zukunft hat, wenn er sich neu erfindet. Pack die Tasche und fahr los. Du wirst es nicht bereuen.

SB

Stefan Braun

Stefan Braun hat für verschiedene Online-Redaktionen gearbeitet und steht für Qualitätsjournalismus mit Substanz.